Washington (USA) – US-Präsident Donald Trump hat für Montag neue Gespräche mit dem Iran angekündigt. An Bord der Air Force One sagte er am Sonntag (Ortszeit): „Es wäre der größte Angriff seit dem Zweiten Weltkrieg gewesen.“ Damit bezog er sich offenbar auf eine unmittelbar bevorstehende Militäraktion, die im letzten Moment doch noch gestoppt werden konnte. Die Nachrichtenagentur AP berichtet als Quelle über diese Entwicklung.
„Größter Angriff seit dem Zweiten Weltkrieg“ – Trumps Aussage im Wortlaut
Trump ließ in seiner Stellungnahme keine Zweifel daran, dass die Lage kurz vor einer noch nie dagewesenen Eskalation stand. „Es wäre der größte Angriff seit dem Zweiten Weltkrieg gewesen“, sagte der US-Präsident an Bord der Präsidentenmaschine. Diese Worte deuten darauf hin, dass die militärischen Planungen bereits weit fortgeschritten waren und ein massiver Schlag gegen den Iran unmittelbar bevorstand. Warum es letztlich doch zu der Ankündigung von Gesprächen kam, ließ Trump zunächst offen.
Zwölf Nächte in Folge: Die militärische Eskalation der vergangenen Tage
Die Ankündigung der neuen Gespräche kommt vor dem Hintergrund einer beispiellosen Serie von Militärschlägen. Den Video-Empfehlungen zu diesem Artikel zufolge hat das US-Militär zwölf Nächte in Folge Angriffswellen gegen den Iran geflogen. Dabei sollen hunderte Kampfjet-Einsätze geflogen worden sein, bei denen 90 Ziele im Iran attackiert wurden. Das US-Kriegsministerium veröffentlichte dazu neue Aufnahmen, die unter dem Titel „100 Stunden epische Wut“ zusammengefasst wurden.
Iran: Freudentänze nach dem Tod des Ober-Mullahs
Während die USA ihre Angriffe fortsetzten, gab es im Iran auch dramatische Szenen: Auf den Straßen sollen Menschen den Tod eines Ober-Mullahs gefeiert haben. Die Video-Empfehlungen zeigen in diesem Zusammenhang Freudentänze und jubelnde Menschen. Der Tod des ranghöchsten Geistlichen könnte eine Zäsur in dem Konflikt darstellen, auch wenn die genauen Umstände noch unklar sind.
Israel greift Hisbollah-Stellungen im Libanon an
Die Region bleibt auch abseits des direkten Konflikts zwischen den USA und dem Iran in Bewegung. Israel hat nach Angaben der Video-Empfehlungen schwere Luftangriffe im Libanon geflogen, die sich gegen Stellungen der Hisbollah richteten. Damit weitet sich die Auseinandersetzung weiter aus und zeigt, wie eng die verschiedenen Konflikte im Nahen Osten miteinander verwoben sind.
Reaktionen: Kritik und Hoffnung auf Frieden
Die Entwicklung wird von Kommentatoren unterschiedlich bewertet. Global Reporter Jan Philipp Burgard übt scharfe Kritik an Trumps Kurs: Der Präsident knicke vor den Mullahs ein, so sein Kommentar. Ganz anders klingt Arye Shalicar, der in einem Video die Hoffnung auf eine friedliche Zukunft im Nahen Osten äußert. Die widersprüchlichen Einschätzungen zeigen, wie umstritten die Entscheidung für Gespräche ist – und wie groß die Spannungen weiterhin sind.
Trump selbst war zuvor in einem Video mit den Worten „Ich muss jetzt zur Arbeit“ zu sehen. Der Clip, der im Zusammenhang mit einer Spendengala aufgenommen wurde, deutet darauf hin, dass der US-Präsident die Iran-Politik als persönliche Aufgabe begreift – und dass die Entscheidung über Krieg oder Frieden weitgehend allein in seiner Hand lag.
Was die Gespräche am Montag bringen könnten
Die für Montag angekündigten Gespräche sind ein diplomatischer Kraftakt. Aus dem drohenden Großangriff scheint nun eine Verhandlungsrunde zu werden. Doch die Ausgangslage ist denkbar schwierig: Zu tief sind die Gräben, die durch die zwölf Nächte der Angriffe und die militärischen Vorbereitungen auf beiden Seiten entstanden sind. Dennoch könnte die Ankündigung Trumps erst der Anfang eines möglichen Deeskalationsprozesses sein, der weit über den Iran hinaus Auswirkungen auf die gesamte Region hat.
Video-Empfehlungen zur Einordnung
Folgende Video-Empfehlungen begleiten diesen Artikel und bieten weiterführende Einblicke in die Ereignisse:
- 100 Stunden „epische Wut“: US-Kriegsministerium zeigt neue Aufnahmen
- Erst Spendengala, dann Iran-Angriff: Trump: „Ich muss jetzt zur Arbeit“
- Freudentänze auf den Straßen: So feiern Iraner den Tod des Ober-Mullahs
- Neue Angriffswelle: USA attackieren 90 Ziele im Iran
- Donald Trump gibt bekannt: „Der Iran will verhandeln“
- Schwere Luftangriffe im Libanon: Hisbollah-Stellungen im Visier von Israel
- Arye Shalicar über den Nahen Osten: „Hoffe auf friedliche Zukunft“
- Neue Angriffswelle gegen Iran: USA starten hunderte Kampfjet-Einsätze
- Ein Kommentar von Global Reporter Jan Philipp Burgard: Trump knickt vor den Mullahs ein
- Zwölfte Nacht in Folge: US-Militär fliegt Angriffswelle gegen Iran
Ob die Gespräche am Montag tatsächlich zu einer dauerhaften Wende im Iran-Konflikt führen, bleibt abzuwarten. Die Welt wird genau hinschauen – und hoffen, dass Trumps Worte vom „größten Angriff seit dem Zweiten Weltkrieg“ nicht doch noch Wirklichkeit werden.



