Marcel Reif hat in einer schonungslosen Abrechnung deutliche Worte für den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump gefunden. Der bekannte Fußballkommentator verglich Trump in einem Interview mit einem IS-Terroristen und sagte: „Da denkst du, irgendein IS-Typ redet da!“ Die Aussage fiel im Rahmen einer Diskussion über Trumps politischen Stil und seine öffentlichen Auftritte.
Schonungslose Kritik an Trumps Rhetorik
Reif, der für seine pointierte und oft unbequeme Art bekannt ist, ließ kein gutes Haar an Trump. Er kritisierte dessen Umgang mit Fakten und bezeichnete dessen Aussagen als „Fantasie-Summen“ und „Heiße Luft“. Der Vergleich mit einem IS-Terroristen sorgte für Aufsehen, da Reif damit die Radikalität und Unberechenbarkeit von Trumps Rhetorik unterstreichen wollte.
„Wenn man Trump reden hört, hat man das Gefühl, dass er sich in einer eigenen Realität bewegt“, so Reif weiter. „Das erinnert mich an die Propaganda von Extremisten, die ebenfalls ihre eigene Wahrheit erschaffen.“
Reaktionen auf die Aussage
Die Aussage löste in den sozialen Medien und in der politischen Diskussion gemischte Reaktionen aus. Während einige Nutzer Reifs Deutlichkeit lobten, kritisierten andere den Vergleich als überzogen. Reif selbst verteidigte seine Wortwahl: „Ich habe nicht gesagt, dass Trump ein Terrorist ist. Aber seine Art zu kommunizieren hat erschreckende Parallelen zu dem, was wir von Extremisten kennen.“
Der Fußballkommentator ist bekannt dafür, auch abseits des Sports klare Positionen zu beziehen. Bereits in der Vergangenheit hatte er sich mehrfach kritisch zu politischen Themen geäußert.
Hintergrund der Abrechnung
Die Abrechnung erfolgte im Rahmen einer Diskussion über die politische Kultur in den USA und die Rolle von Populismus. Reif warf Trump vor, bewusst Spaltung zu betreiben und demokratische Normen zu untergraben. „Trump hat gezeigt, wie gefährlich es ist, wenn ein Politiker keine Skrupel hat und die Wahrheit verbiegt“, so Reif.
Er bezog sich dabei auch auf die jüngsten Entwicklungen in der US-Politik und die anhaltende Polarisierung der Gesellschaft. Der Vergleich mit dem IS zielte darauf ab, die Radikalität von Trumps Rhetorik zu verdeutlichen, nicht seine politischen Ziele.



