Daniel Batz (35) hat sich nach einer starken Saison beim FSV Mainz 05 entschieden, zu Borussia Mönchengladbach zu wechseln – und dort freiwillig die Bankrolle zu akzeptieren. Der Torwart, der in der vergangenen Spielzeit 21 seiner insgesamt 26 Bundesliga-Einsätze absolvierte und sich einen Stammplatz erkämpfte, gibt diesen Status nun wieder ab. „Meine Rolle bei Borussia ist hinter Mo, die Nummer zwei“, erklärte Batz gegenüber der Presse. „Wenn ich gebraucht werden sollte, möchte ich da sein. Das habe ich auch vergangenes Jahr bewiesen, dass ich das hinbekommen kann. Dafür arbeite ich jeden Tag.“
Batz über seine Rolle und Teamgeist
Der 35-Jährige betonte, dass er der Mannschaft helfen und sich auch in der Kabine einbringen wolle. „Da ich schon ein bisschen älter bin, versuche ich das Ganze positiv anzugehen“, so Batz weiter. Er sei ein offener und klarer Typ, der seine Meinung nicht zurückhalte, wenn es nötig sei. „In meiner Karriere habe ich schon viele Mannschaften, Mitspieler und auch Trainer erlebt. Ich versuche mich immer einzubringen.“
Mainz-Sportdirektor bedauert Abgang
Der Mainzer Sportdirektor Nico Bungert (39) hätte Batz gerne gehalten. „Wir haben uns um ihn bemüht, aber am Ende hat er sich aus gewissen Gründen dafür entschieden, zu einem anderen Verein zu gehen. Er war ein super Typ in der Kabine und wir haben ihm viel zu verdanken“, sagte Bungert. Der Wechsel kam für viele überraschend, da Batz in Mainz erst spät seinen Durchbruch in der Bundesliga geschafft hatte.
Sportliche Ziele in Gladbach
Batz sieht seine Aufgabe bei Borussia Mönchengladbach auch darin, zur Stabilisierung des Teams beizutragen. „Ich habe mich bewusst für Borussia entschieden. Ein großer Verein, der eine nicht ganz so sorgenfreie Bundesliga-Saison hinter sich hat. Wir müssen uns jetzt als Team schnell finden. Ich denke, es hat sich viel getan im Verein, im Staff-Team, in der Mannschaft. Da geht es jetzt darum, uns als Einheit zu finden und einen guten Geist hereinzubekommen“, erklärte der Torwart.
Mit seiner Erfahrung aus 26 Bundesliga-Spielen und vielen Jahren im Profifußball soll Batz nicht nur als sportlicher Rückhalt, sondern auch als Führungspersönlichkeit in der Kabine wirken. Die Gladbacher hatten in der vergangenen Saison mit Verletzungsproblemen und wechselhaften Leistungen zu kämpfen und belegten am Ende einen Platz im unteren Mittelfeld.



