Borussia Mönchengladbach hat auf die Verletzung eines Neuzugangs reagiert und den japanischen Verteidiger Daiki Hashioka vom tschechischen Meister Slavia Prag ausgeliehen. Der 27-Jährige wechselt bis zum Sommer 2027 an den Niederrhein, der Fußball-Bundesligist sicherte sich zudem eine Kaufoption. Hashioka, der bei der Weltmeisterschaft 2022 nicht im japanischen Aufgebot stand, aber zwölf Länderspiele absolviert hat, erhält in Gladbach die Rückennummer 14.
Hashioka freut sich auf die Bundesliga
„Als mir mein Berater von der Anfrage Borussias erzählt hat, war ich richtig glücklich. Es war mir direkt klar, dass ich das machen will, und ich freue mich sehr auf die Herausforderung in der Bundesliga“, sagte Hashioka bei seiner Vorstellung. Der Defensivspieler kann sowohl auf der rechten Abwehrseite als auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden – eine Flexibilität, die Gladbachs Sportchef Rouven Schröder besonders hervorhob.
Sportchef Schröder lobt Qualitäten
„Daiki ist ein schneller, kopfballstarker und aggressiver Verteidiger, den man vor allem rechts in der Kette oder als rechten Innenverteidiger einsetzen kann. Er bringt auch einiges an Erfahrung mit – und wir sind davon überzeugt, dass er uns schon bald helfen wird“, erklärte Schröder. Mit der Verpflichtung reagiert Gladbach auf den Ausfall von Neuzugang Yukhym Konoplya, der sich im Testspiel gegen Rot-Weiss Essen (2:1) einen Innenbandanriss im Knie zuzog und mehrere Wochen fehlen wird.
Gladbach reagiert auf personelle Engpässe
Durch die Leihe von Hashioka schließt Borussia Mönchengladbach eine Lücke in der Defensive. Der Japaner bringt internationale Erfahrung mit, unter anderem aus der Europa League und der tschechischen Liga, wo er mit Slavia Prag zweimal Meister wurde. In der kommenden Saison soll er dazu beitragen, die Abwehr der Fohlen zu stabilisieren, die in der vergangenen Spielzeit 56 Gegentore kassierte. Hashioka könnte bereits am ersten Bundesliga-Spieltag gegen Bayer Leverkusen sein Debüt geben.



