Harry Kane gilt als einer der besten Transfers des FC Bayern in diesem Jahrtausend. Der Torjäger erzielte in 147 Pflichtspielen 146 Tore und gab 33 Vorlagen für den deutschen Rekordmeister. Nach Informationen von BILD wollen die Bayern und Kane ihre Zusammenarbeit nach der WM verlängern. Doch eine Aussage von Ex-Trainer Thomas Tuchel sorgt nun für Diskussionen.
Tuchel: „Ich habe für Kane gekämpft“
Nach dem 3:2-Sieg Englands im WM-Achtelfinale gegen Mexiko sagte Tuchel, heute Coach der „Three Lions“, über Kane: „Ich bin immer noch froh, dass ich dafür gekämpft habe, ihn zum FC Bayern München zu holen – gegen einige andere Meinungen.“ Diese Darstellung stößt an der Säbener Straße auf Verwunderung.
Laut SPORT BILD waren die Münchner bereits vor Tuchels Amtszeit an Kane interessiert. Tuchel selbst soll im Sommer 2023 einem Kane-Kauf lange zögerlich gegenübergestanden haben. Letztlich drängten die Bayern-Bosse auf den Deal. CEO Jan-Christian Dreesen flog dreimal nach London, um mit Tottenham-Chef Daniel Levy zu verhandeln. Der Transfer kam für rund 100 Millionen Euro zustande.
Weitere Meinungsverschiedenheiten unter Tuchel
Die Personalie Kane war nicht die einzige Meinungsverschiedenheit zwischen Tuchel und der Klubführung. Tuchel hätte gerne Declan Rice, Mason Mount oder Gabriel Martinelli verpflichtet und einen Verkauf von Joshua Kimmich befürwortet. In allen Fällen entschieden die Bosse dagegen.
Mit Tuchel-Nachfolger Vincent Kompany sind die Münchner hochzufrieden. Die Bosse sehen den Klub wieder auf Kurs: attraktiver Fußball und die Fähigkeit, die Champions League zu gewinnen. Kompany habe den Klub nach turbulenten Zeiten unter Julian Nagelsmann und Tuchel in ruhiges Fahrwasser geführt.



