Studie prognostiziert massive Einbußen
Eine exklusiv BILD vorliegende Studie zeichnet ein düsteres Bild für die deutsche Automobilindustrie. Demnach drohen durch das geplante Verbrenner-Aus und die strenge EU-Regulierung Verluste in Höhe von 54 Milliarden Euro. Besonders betroffen wäre der Standort Deutschland, der einen Großteil der Wertschöpfung in Europa stellt.
726.000 Arbeitsplätze in Gefahr
Die Forscher warnen vor einem möglichen Verlust von 726.000 Arbeitsplätzen in Europa. In Deutschland könnten allein Hunderte tausend Stellen wegfallen, da die Hersteller und Zulieferer besonders stark von der Verbrenner-Technologie abhängen. VW hat bereits Stellenstreichungen angekündigt, und viele Zulieferer bangen um ihre Existenz.
China als Konkurrent
Ein weiterer Faktor ist der wachsende Druck aus China. Die chinesischen Hersteller drängen mit günstigen Elektroautos auf den europäischen Markt und verschärfen den Wettbewerb. Die Studie betont, dass die deutsche Industrie ohne eine schnelle und gezielte Förderung der Elektromobilität weiter zurückfallen könnte.
Forderungen an die Politik
Die Autoren der Studie appellieren an die Politik, die Rahmenbedingungen für den Wandel zu verbessern. Dazu gehören Investitionen in Ladeinfrastruktur, Forschung und Entwicklung sowie eine verlässliche Förderpolitik. Nur so könne der Standort Deutschland seine führende Rolle in der Automobilindustrie behaupten.



