VW-Gewinn bricht im zweiten Quartal um ein Drittel ein
VW-Gewinn im zweiten Quartal um ein Drittel eingebrochen

Der Gewinn des Volkswagen-Konzerns ist im zweiten Quartal erneut eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei das Konzernergebnis nach Steuern in den Monaten April bis Juni um 32,9 Prozent von 2,29 Milliarden Euro auf 1,54 Milliarden Euro gesunken, teilte Europas größter Autobauer in Wolfsburg mit.

Jungheinrich senkt Gewinnprognose

Der Hamburger Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich muss trotz eines anziehenden Geschäfts seine Gewinnprognose für das laufende Jahr zurücknehmen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde nur zwischen 340 und 400 (Vorjahr: 228) Millionen Euro liegen, teilte Jungheinrich am Donnerstag mit. Bisher hatte die Spanne zwischen 380 und 450 Millionen gelegen. Als Gründe dafür nennt das Unternehmen die Folgewirkungen des Streiks im Werk Lüneburg im Februar, höhere Materialkosten und die scharfe Konkurrenz. An der Börse verloren Jungheinrich-Aktien nach der Prognosesenkung 5,6 Prozent.

T-Mobile US hebt Prognose an

Die zunehmende Popularität hochpreisiger Tarife verhilft der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile zu einem überraschend starken Quartalsergebnis. „Unter den Neukunden entscheiden sich 60 Prozent für unsere Premium-Angebote“, sagte Jon Freier, der Finanzchef des US-Mobilfunkers, am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Daher rechne er nun für das Gesamtjahr mit einem Free Cash Flow von 18,4 bis 18,8 Milliarden Dollar. Bislang hatte er einen Mittelzufluss zwischen 18,1 und 18,7 Milliarden Dollar vorhergesagt. Im zweiten Quartal musste die Tochter der Deutschen Telekom zwar einen Rückgang des Kundenzuwachses um 13 Prozent auf 277.000 hinnehmen. Das Minus fiel jedoch geringer aus als befürchtet. Der Konzernumsatz wuchs um knapp acht Prozent auf 22,79 Milliarden Dollar und lag im Rahmen der Markterwartungen. Der operative Gewinn übertraf mit 9,54 Milliarden Dollar die Analystenprognosen. „Wir sind auf einem guten Weg, unsere Ziele für 2026 und 2027 zu erreichen“, sagte T-Mobile-Chef Srini Gopalan.

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Ölpreisrally spült TotalEnergies Milliarden in die Kassen

Die durch den Iran-Krieg ausgelöste Ölpreisrally hat TotalEnergies einen wahren Geldsegen und das beste Quartalsergebnis seit fast drei Jahren beschert. Der bereinigte Nettogewinn sprang im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 67 Prozent auf sechs Milliarden Dollar, wie der französische Energiekonzern am Donnerstag mitteilte. Er lag damit nochmals höher als die 5,4 Milliarden Dollar aus dem ersten Quartal 2026. Analysten hatten mit einem Gewinnwachstum in diesem Umfang bereits gerechnet. Die Aktionäre sollen daran teilhaben: Für das dritte Quartal kündigte TotalEnergies Aktienrückkäufe im Volumen von 1,5 Milliarden Dollar an.

Easyjet mit Gewinneinbruch

Der britische Billigflieger Easyjet ringt während seines Übernahmekampfs durch zwei Finanzinvestoren weiterhin mit dem Last-Minute-Trend und hohen Kerosinkosten. Die Ticketpreise für das Sommerquartal von Juli bis September lägen derzeit auf Vorjahresniveau, teilte das umworbene Unternehmen am Donnerstag in Luton bei London mit. In den drei Monaten April bis Juni steigerte Easyjet den Umsatz im Jahresvergleich um zwei Prozent auf knapp 3 Milliarden britische Pfund (rund 3,5 Mrd Euro). Der um Sonderposten bereinigte Vorsteuergewinn lag mit 85 Millionen Pfund 70 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

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