Der geplante Sturm-Transfer von Werder Bremen ist geplatzt. Wie die Bild exklusiv berichtet, wird Victor Boniface nicht an die Weser wechseln. Der 23-jährige Nigerianer war als neuer Mittelstürmer vorgesehen, doch die Verhandlungen mit dem belgischen Erstligisten Royale Union Saint-Gilloise scheiterten in letzter Minute.
Boniface-Deal endgültig geplatzt
Werder Bremen hatte sich lange um Boniface bemüht. Der Stürmer erzielte in der vergangenen Saison 22 Tore in 46 Pflichtspielen für Saint-Gilloise. Doch der Transfer scheiterte offenbar an den Ablöseforderungen. Saint-Gilloise verlangte rund 15 Millionen Euro – für Werder zu viel. „Wir konnten uns nicht auf eine Summe einigen“, bestätigte Werders Sportchef Clemens Fritz gegenüber der Bild. „Victor ist ein Top-Stürmer, aber wir müssen wirtschaftlich vernünftig bleiben.“
Werder sucht neuen Stürmer
Nun muss Werder die Sturm-Suche neu ausrichten. Trainer Ole Werner benötigt dringend einen Torjäger, da mit Niclas Füllkrug (30 Tore in der Vorsaison) nur ein etablierter Stürmer im Kader steht. Die Bremer hatten bereits mehrere Kandidaten auf dem Zettel, darunter den dänischen Nationalspieler Jonas Wind vom VfL Wolfsburg. Doch auch dieser Deal scheint schwierig. „Wir arbeiten intensiv an einer Lösung“, so Fritz. „Es wird aber keine Schnellschüsse geben.“
Auswirkungen auf die Saison
Das Scheitern des Boniface-Transfers könnte die Saisonvorbereitung der Bremer beeinträchtigen. Werder startet am 18. August in die neue Bundesliga-Saison. Ohne einen weiteren Stürmer wäre die Offensive dünn besetzt. Die Fans hoffen nun auf einen schnellen Ersatz. „Wir vertrauen dem Verein, dass sie den richtigen Spieler holen“, sagte ein Fan im Gespräch mit der Bild. „Aber die Zeit drängt.“



