WM-Millionenregen: So viel kassieren Bundesliga-Klubs
WM-Millionen für Bundesliga-Klubs: Bayern vorn

Die bevorstehende Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko wird für zahlreiche Bundesliga-Vereine zu einem wahren Geldsegen. Wenn das Turnier am 11. Juni 2026 beginnt, geht es nicht nur für die Nationalspieler um Titel und Ruhm, sondern auch für ihre Arbeitgeber um satte Einnahmen. Die FIFA entschädigt die Klubs für jeden abgestellten WM-Fahrer mit einer täglichen Zahlung. Eine aktuelle Analyse der Deutschen Kreditbank AG (DKB) zeigt nun detailliert, wie viel Geld den deutschen Profiklubs durch das sogenannte FIFA World Cup Benefits Program zufließt. Dabei sticht besonders der FC Bayern München hervor.

Bayern München kassiert Millionen – nur ManCity liegt vorn

Der deutsche Rekordmeister erhält allein für die Gruppenphase rund 4,04 Millionen Euro. Weltweit bedeutet dies den zweiten Platz unter allen Klubs, nur Manchester City liegt mit etwa 4,64 Millionen Euro vor den Bayern. Auf dem dritten Rang folgt Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain mit rund 3,58 Millionen Euro. Für Max Eberl, den Sportvorstand der Münchner, sind die zusätzlichen Einnahmen eine willkommene Finanzspritze.

Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen ebenfalls weit vorn

Auch Borussia Dortmund kann sich über einen hohen sechsstelligen Betrag freuen. Der BVB erhält rund 2,72 Millionen Euro von der FIFA. Bayer Leverkusen kommt auf etwa 2,27 Millionen Euro und platziert sich damit ebenfalls unter den Top 20 der weltweit am besten entschädigten Vereine. Diese Summen basieren auf der Annahme, dass die Spieler mit ihren Nationalteams nach der Gruppenphase ausscheiden. Je weiter ein Team kommt, desto mehr Geld fließt an die Klubs – für einige Bundesligisten könnte die WM also noch deutlich lukrativer werden.

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Bundesliga auf Platz zwei im internationalen Vergleich

Insgesamt erhalten die Bundesliga-Klubs rund 22,52 Millionen Euro aus dem FIFA-Programm. Damit liegt die deutsche Eliteklasse im internationalen Vergleich auf dem zweiten Platz. Nur die englische Premier League kassiert mit stolzen 41,5 Millionen Euro mehr. Dahinter folgen die französische Ligue 1 mit 19,24 Millionen Euro und Spaniens La Liga mit 17,8 Millionen Euro. Die Bundesliga profitiert damit überdurchschnittlich stark von der WM-Entschädigung.

Diese deutschen Klubs erhalten die höchsten WM-Zahlungen

Neben den bereits genannten Spitzenvereinen dürfen sich auch weitere deutsche Klubs über Millionenbeträge freuen. Eintracht Frankfurt erhält rund 2,03 Millionen Euro, die TSG 1899 Hoffenheim etwa 1,85 Millionen Euro. RB Leipzig bekommt rund 1,40 Millionen Euro, der VfB Stuttgart 1,32 Millionen Euro, Mainz 05 rund 1,18 Millionen Euro und der FC St. Pauli etwa 1,02 Millionen Euro. Auch der SC Freiburg (993.199 Euro), der VfL Wolfsburg (903.933 Euro), Borussia Mönchengladbach (861.450 Euro), der FC Augsburg (849.393 Euro), Werder Bremen (510.840 Euro), der HSV (342.297 Euro) und der 1. FC Union Berlin (236.500 Euro) erhalten Zahlungen.

Leer gehen dagegen der 1. FC Köln und der 1. FC Heidenheim aus. Beide Klubs stellen keinen Spieler für die WM ab und bekommen deshalb keine FIFA-Ausgleichszahlung. Die Grundlage der Berechnung: Die FIFA zahlt ab dem 1. Juni 2026 täglich 11.000 US-Dollar (etwa 10.300 Euro) pro Spieler. Die genannten Summen gelten für den Fall eines Ausscheidens in der Gruppenphase. Sollten die Nationalspieler mit ihren Teams weiterkommen, erhöhen sich die Zahlungen entsprechend.

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