Zverev nach Wimbledon-Finale: Knie „ein bisschen angeschwollen“
Zverev: Knie nach Wimbledon-Finale angeschwollen

Alexander Zverev hat sich bei seinem Sturz während des Wimbledon-Finales das rechte Knie überdehnt. Der French-Open-Sieger unterlag dem neuen und alten Champion Jannik Sinner mit 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 3:6, 4:6 und gab anschließend ein Update zu seiner Verletzung. „Es ist ein bisschen angeschwollen tatsächlich“, sagte Zverev, er könne aber „normal gehen“.

Der Sturz im dritten Satz

Der Hamburger war im dritten Satz auf dem Rasen des Centre Courts ausgerutscht und hatte sich dabei das Knie überstreckt. Mit schmerzverzerrtem Gesicht lag er auf dem Boden, bis ihm Sinner aufhalf. Zverev konnte die Partie fortsetzen, sein Spiel war nur leicht eingeschränkt. Kurz nach dem Sturz kassierte er jedoch den ersten Aufschlagverlust im Match. Nach zwei sehr ausgeglichenen Sätzen, die erst im Tiebreak entschieden worden waren, verlor Zverev die Durchgänge drei und vier jeweils mit einem Aufschlagverlust.

Auswirkungen auf das Spiel

„Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten, beim Aufschlag richtig abzustoßen“, erklärte Zverev, weshalb auch seine Geschwindigkeit beim eigenen Service „nachgelassen“ habe. „Aber alles andere lief gut. Ich habe mich gut von der Grundlinie aus bewegt und dort gut gespielt.“ Trotz der Verletzung zeigte sich der Deutsche kämpferisch.

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Vergleich mit früherer Knieverletzung

Bereits vor zwei Jahren hatte sich Zverev in Wimbledon am Knie verletzt. „Da habe ich mir den Knochen angebrochen“, erinnerte er sich. Nun glaube er aber „nicht, dass es so schlimm“ sei. „Ich habe es wieder zu sehr in die Extension gebracht. Wahrscheinlich wieder ein bisschen ein Knochen-an-Knochen-Prall. Ich glaube aber nicht, dass ich mir etwas gebrochen habe.“ 2024 hatte Zverev berichtet, dass er „ein Knochenödem und eine Zerrung in der Kapsel“ im Knie erlitten habe.

Verpasste Chance auf zweiten Grand-Slam-Titel

Mit der Niederlage gegen den italienischen Weltranglistenersten Sinner, der seinen Titel im All England Club erfolgreich verteidigte, verpasste Zverev fünf Wochen nach seinem Triumph bei den French Open den zweiten Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Dennoch zeigte er sich zuversichtlich, was seine Gesundheit angeht. „Gegen jeden anderen Spieler hätte Zverev gewonnen“, kommentierten Experten die Leistung des Deutschen trotz der Verletzung.

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