Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat im zweiten Quartal von starken Verkäufen neuer Krebsmedikamente und Arzneien gegen Entzündungskrankheiten profitiert. Trotz rückläufiger Umsätze des Psoriasis-Medikaments Stelara übertraf das Unternehmen die Erwartungen und hob die Jahresprognose an. Konzernchef Joaquin Duato sprach von einem starken Quartal. Der prognostizierte Jahresumsatz steigt auf bis zu 101,4 Milliarden Dollar, der bereinigte Gewinn je Aktie auf 11,60 bis 11,75 Dollar.
BlackRock mit Rekordvermögen dank Börsenrallye
Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock verzeichnete im zweiten Quartal einen Rekordwert an verwaltetem Vermögen von 15,34 Billionen Dollar, ein Anstieg von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Nettozuflüsse beliefen sich auf 192 Milliarden Dollar, getrieben durch börsengehandelte Indexfonds (ETF) der Tochter iShares. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 13,91 Dollar deutlich über den Analystenerwartungen von 12,59 Dollar.
BASF hebt Prognose nach Gewinnsprung an
Der Chemiekonzern BASF hob nach einem überraschend starken zweiten Quartal seine Jahresprognose an. Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) soll 2026 nun zwischen 6,9 und 7,7 Milliarden Euro liegen, nach zuvor 6,2 bis 7,0 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal stieg das bereinigte Ebitda auf 2,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,6 Milliarden Euro), der Umsatz legte um 16 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro zu.
ASML erwartet noch bessere Geschäfte dank KI-Boom
Der Chipausrüster ASML rechnet dank der hohen Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz mit einem Jahresumsatz von 43 bis 45 Milliarden Euro, deutlich über der vorherigen Prognose von 36 bis 40 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz auf 9,3 Milliarden Euro, die Bruttomarge verbesserte sich auf 54 Prozent. Der Nettogewinn betrug 2,9 Milliarden Euro.
Weitere Unternehmensmeldungen
Boehringer Ingelheim steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr um 16 Prozent auf 15,8 Milliarden Euro, getrieben durch das Diabetesmittel Jardiance und das US-Geschäft. Der Luxusgüterkonzern Richemont (Cartier) verzeichnete im ersten Quartal ein Umsatzplus von 20 Prozent auf 6,3 Milliarden Dollar. DocMorris wuchs dank E-Rezepten um 15,2 Prozent. JPMorgan Chase verdiente im zweiten Quartal 21,2 Milliarden Dollar, unterstützt durch ein starkes Investmentbanking. Ericsson verzeichnete einen Rückgang des bereinigten Betriebsgewinns um 7 Prozent. Vossloh senkte die Umsatz- und Gewinnprognose. Evotec senkte die Prognose und erwartet einen operativen Verlust. Hapag-Lloyd hob die Ergebnisprognose an. TSMC steigerte den Umsatz um 36 Prozent. Volkswagen und BMW verzeichneten Absatzrückgänge. Covestro hob die Prognose an. Südzucker steigerte den Gewinn. Levi Strauss hob die Jahresziele an. Foxconn profitierte vom KI-Boom. AB Foods leidet unter dem Zuckergeschäft. Nike übertraf die Umsatzerwartungen. Prosus steigerte Umsatz und Gewinn. FlatexDegiro erreicht bereits 2026 die Ziele für 2027. Evonik profitierte von Lieferengpässen und hob die Prognose an. H&M verfehlte die Gewinnerwartungen.



