Die Spritpreise in Deutschland sind erneut kräftig gestiegen. Besonders betroffen ist Diesel, der sich binnen einer Woche um fast zwölf Cent verteuerte. Der ADAC meldet für Dienstag einen bundesweiten Tagesdurchschnitt von 2,07 Euro pro Liter – ein Plus von 11,7 Cent im Vergleich zur Vorwoche.
Benzin ebenfalls teurer – Abstand schrumpft
Auch Superbenzin der Sorte E10 legte deutlich zu: Der Literpreis stieg um 5,9 Cent auf 2,083 Euro. Damit verringert sich der Preisabstand zwischen Diesel und E10 weiter. Normalerweise liegt dieser bei über zehn Cent, da Diesel niedriger besteuert wird. Diesel gilt jedoch als krisenanfälliger, was sich aktuell zeigt.
Geopolitische Spannungen als Treiber
Als Hauptgrund für den Anstieg gelten die verschärften Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl. Die Unsicherheit treibt den Ölpreis, der in den letzten Tagen ebenfalls deutlich angezogen hat. Laut ADAC-Daten reagieren die Kraftstoffpreise empfindlich auf solche geopolitischen Risiken.



