Berliner Senat stellt mehr Geld gegen Eichenprozessionsspinner in Aussicht
Senat sagt mehr Geld gegen Eichenprozessionsspinner zu

Der Berliner Senat hat den Bezirken mehr Unterstützung im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner zugesagt. Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt, Andreas Kraus, kündigte an, dass die Planung und Steuerung der Bekämpfung künftig zentral vom Senat übernommen werden. „Wir machen die Planung und die Steuerung. Die Umsetzung liegt weiterhin bei den Bezirken“, sagte Kraus der RBB-Abendschau. „Das heißt, die Bezirke müssen am Ende des Tages für mehr Aufwand mehr Geld bekommen.“

Finanzierungsgespräche laufen

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) habe die Umweltverwaltung gebeten, Lösungen für die Finanzierung zu finden. Entsprechende Gespräche würden nun mit der Senatsverwaltung geführt. Ziel müsse sein, dass man im Februar 2027 handlungsfähig sei, was die rechtlichen Vorschriften und die Planung anbelange, so der Staatssekretär weiter.

Plage breitet sich aus

Der Eichenprozessionsspinner wird in Berlin zunehmend zur Plage. Die zwölf Bezirke haben den Senat deshalb um Hilfe bei der Bekämpfung der haarigen Raupen und ihrer Nester gebeten. „Der Eichenprozessionsspinner ist kein lokales Problem einzelner Straßen oder Parks mehr. Die Population breitet sich bezirksübergreifend aus“, betonte Kraus. Die Bezirke fordern darum eine zentrale Koordinierung der Bekämpfung sowie einen bezirksübergreifenden Austausch, gemeinsame Standards und ein abgestimmtes Vorgehen der Fachbehörden.

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Parks gesperrt, Nester abgesaugt

Bereits jetzt sind in Berlin mehrere Parks wegen des Raupenbefalls gesperrt. Die Nester der Tiere werden abgesaugt, um die Gefahr für die Bevölkerung zu minimieren. Die Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners können bei Menschen allergische Reaktionen wie Hautausschläge, Juckreiz und Atembeschwerden auslösen.

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