Stromvergleich: Mit richtigen Filtern Hunderte Euro sparen – Finanztip verrät Tricks
Stromvergleich: Bis zu 300 Euro sparen – Finanztip erklärt Filter

Ein Wechsel des Stromanbieters kann für einen Drei-Personen-Haushalt derzeit rund 300 Euro pro Jahr einsparen. Das berichtet der Geldratgeber Finanztip unter Berufung auf aktuelle Daten der Bundesnetzagentur. Demnach haben im vergangenen Jahr etwa 6,7 Millionen Haushalte den Anbieter gewechselt, doch noch immer zahlen rund zwölf Millionen Haushalte überhöhte Preise.

Grundversorgung oft teuer – Wechsel lohnt sich

Laut einer Finanztip-Anfrage bei der Bundesnetzagentur befinden sich 29 Prozent der Haushalte in der Grundversorgung, die im Schnitt knapp 41 Cent pro Kilowattstunde (kWh) kostet. Zum Vergleich: Die günstigsten empfohlenen Tarife liegen bei gut 31 Cent/kWh. „Ein Wechsel ist innerhalb weniger Minuten erledigt und bringt oft 200 bis 300 Euro Ersparnis im Jahr“, erklärt Benjamin Weigl, Finanztip-Experte für Energie.

Filtereinstellungen entscheidend für den günstigsten Tarif

Im Finanztip-Stromvergleich werden nur Tarife mit verbraucherfreundlichen Konditionen angezeigt. Anbieter mit Klagen von Verbraucherzentralen, Aufsichtsverfahren der Bundesnetzagentur oder Verstößen gegen Verbraucherrechte sind ausgeschlossen. Bei der Tarifwahl kommt es auf die Vertragslaufzeit und Neukundenboni an. Finanztip empfiehlt eine erste Laufzeit von 12 bis 24 Monaten. Längere Laufzeiten mit Preisgarantie bieten mehr Sicherheit, kürzere mehr Flexibilität.

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Bonus-Hopping oder langfristige Tarife: Was ist besser?

Viele Anbieter locken mit Boni von 200 bis über 400 Euro. Diese verstecken oft höhere Grundpreise, die ab dem zweiten Jahr teuer werden. Wer diszipliniert jedes Jahr wechselt, kann mit „Bonus-Hopping“ maximal sparen. Dazu im Vergleich die Option „Bonus einberechnen“ aktivieren. Wer dagegen langfristig günstige Tarife sucht, sollte den Bonushaken deaktivieren und nach „günstigstem Preis“ sortieren lassen. „Achten Sie darauf, dass Vergleichsportale nicht nach Beliebtheit oder Sponsoring sortieren“, rät Weigl.

So gelingt der Wechsel – Schritt für Schritt

Für den Vergleich benötigt man nur Postleitzahl und Jahresverbrauch von der letzten Stromrechnung. Die Kündigungsfrist in der Grundversorgung beträgt zwei Wochen. Der neue Anbieter übernimmt meist die Kündigung des alten Vertrags. Sollte der Wechsel haken, springt der Grundversorger ein – die Stromversorgung ist jederzeit gesichert.

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