Die Bayerischen Staatsforsten treiben den Ausbau der Windenergie voran: Vier neue Windparks in Oberfranken und der Oberpfalz wurden auf den Weg gebracht. Wie das Unternehmen in Regensburg mitteilte, sind die Ausschreibungen für die Projekte in Lichtenfels und Altenkunstadt sowie in den Oberpfälzer Gemeinden Lappersdorf/Wolfsegg (Kreis Regensburg) und Hirschbach (Kreis Amberg-Sulzbach) abgeschlossen.
Bis zu 17 neue Windräder geplant
Insgesamt sollen bis zu 17 neue Windräder entstehen. Das größte Projekt mit sechs Anlagen ist in Lichtenfels vorgesehen. Damit kommen die Staatsforsten ihrem Ziel, bis 2030 insgesamt 500 Windräder im Staatswald zu errichten, ein Stück näher. Aktuell sind 104 Anlagen in Betrieb, 33 befinden sich im Bau und mit den neuen Projekten sind nun 183 weitere in Vorbereitung.
Strom für die Bürger
Der scheidende Vorstandschef Martin Neumeyer, der Ende des Monats in den Ruhestand wechselt, betonte die Bedeutung der Projekte: „Jedes neue Windrad, das grünen Strom für die Bürgerinnen und Bürger liefert, ist ein richtiger Schritt in Richtung eigenständiger Energieversorgung für Bayern.“ Die Windparks sollen dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren und die Klimaziele des Freistaats zu unterstützen.
Die Bayerischen Staatsforsten verfolgen eine langfristige Strategie zum Ausbau der Windenergie. Neben den bereits realisierten Anlagen sind zahlreiche weitere Projekte in Planung, um die Energiewende in Bayern voranzutreiben. Die neuen Windparks werden voraussichtlich in den kommenden Jahren errichtet und ans Netz gehen.



