Der Journalist und Moderator Constantin Schreiber verlässt zum Jahresende das Medienhaus Axel Springer. Der Ex-„Tagesschau“-Sprecher, der erst im September 2025 seine Arbeit bei dem Verlag begonnen hatte, gab seinen Abschied über soziale Netzwerke bekannt. Ein Sprecher des Konzerns bestätigte die Personalie auf Anfrage.
Abschied nach rund einem Jahr
Schreiber hatte seine Tätigkeit bei Springer zunächst in Tel Aviv und New York aufgenommen, um über den Nahen Osten und internationale Brennpunkte zu berichten. Nach dem Ausbruch des Krieges mit Iran sei diese Zeit besonders intensiv gewesen, so der 47-Jährige rückblickend. Im April 2026 hatte das Unternehmen jedoch mitgeteilt, dass Schreiber sich aus familiären Gründen künftig von Deutschland aus auf Podcast-Formate konzentrieren werde. Nun folgt der endgültige Abschied.
Kein Dank zum Abschied
Der Verlag äußerte sich knapp: „Wir bestätigen, dass Constantin Schreiber und Axel Springer die Zusammenarbeit zum 31. Dezember beenden. Er wird sich künftig eigenen Projekten widmen.“ Schreiber selbst betonte in einem Video auf Instagram und YouTube: „Ich glaube daran, dass Veränderung im Beruf immer gut ist, um weiter zu wachsen – unabhängig davon, wie sehr man im Job schon angekommen ist.“ Er werde im Jahr 2027 eine neue Aufgabe annehmen, kündigte er an. Dankesworte gegenüber dem Unternehmen blieben in seiner Mitteilung aus.
Stationen seiner Karriere
Constantin Schreiber war zuvor als Sprecher der „Tagesschau“ einem breiten Publikum bekannt geworden. Sein Wechsel zu Axel Springer wurde als strategischer Schritt gewertet, um die eigene Marke zu stärken. Nun zieht er weiter. Die genauen Inhalte seiner künftigen Projekte ließ er offen, betonte jedoch die Notwendigkeit von Veränderung für persönliches und berufliches Wachstum. Medienexperten sehen den Schritt als weiteren Beleg für die zunehmende Flexibilität von Journalisten in der sich wandelnden Medienlandschaft.



