OpenAI, einer der führenden Anbieter für Künstliche Intelligenz (KI), vermeldet einen Führungswechsel. Top-Managerin Fidji Simo, die Chef Sam Altman als CEO für den Einsatz von KI-Produkten entlasten sollte, tritt nach einem dreimonatigen krankheitsbedingten Urlaub zurück.
Rücktritt nach schwerer Erkrankung
Simo wurde vor etwas mehr als einem Jahr eingestellt, um einen Großteil des Kerngeschäfts zu leiten, während sich Altman auf Zukunftsentwicklungen und Strategie konzentrieren wollte. Seit April ist sie aufgrund einer anhaltenden Immunerkrankung beurlaubt. Künftig soll sie als Beraterin für OpenAI tätig sein, wie die 40-Jährige am Donnerstag auf der Plattform X mitteilte.
„Vor drei Monaten musste ich mich nach einer schweren Verschlimmerung einer chronischen Erkrankung, mit der ich seit sieben Jahren lebe, krankmelden“, schrieb Simo. „Während dieser Zeit wurde mir klar, dass der Weg zur Genesung viel länger und komplexer sein würde, als ich erwartet hatte – und dass ich mich voll und ganz darauf konzentrieren muss.“
Keine Überraschung im Umfeld
Im Umfeld von OpenAI wurde die Nachricht ohne größere Überraschung aufgenommen, Simos Erkrankung war bereits seit längerem bekannt. Zuletzt hatte etwa Vertriebschefin Denise Dresser zusätzliche Aufgaben übernommen und Erfolge bei der Gewinnung von Firmenkunden erzielt. Vor ihrer Zeit bei OpenAI war Simo Managerin beim Social-Media-Portal Facebook gewesen und Chefin der Shopping-App Instacart.
OpenAI stellt zugleich neue Angebote für Firmenkunden vor. Die KI-Firma will mit neuen Produkten und Dienstleistungen ihre Position im Unternehmenssegment stärken. Details zu den neuen Angeboten wurden bislang nicht veröffentlicht.



