Spektakulärer Coup in Gelsenkirchen
In der Nacht zum 11. Juni 2026 verübten unbekannte Täter einen der größten Bankeinbrüche der deutschen Geschichte. In der Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen erbeuteten sie nach ersten Schätzungen der Polizei eine halbe Milliarde Euro. Die Einbrecher hatten insgesamt 3256 Schließfächer geknackt und den Inhalt nahezu komplett entwendet.
Wie die Täter vorgingen
Nach Angaben der Ermittler gelangten die Täter über einen bislang unbekannten Zugang in den Tresorraum. Die Alarmanlage wurde offenbar überlistet, die Videoüberwachung war während der Tat ausgefallen. Die Polizei geht von einer professionellen Bande aus, die den Coup über Monate vorbereitet haben muss. „So eine koordinierte Aktion erfordert Insiderwissen“, sagte ein Sprecher der Polizei Gelsenkirchen.
Die Beute und ihre Besitzer
Die gestohlenen Werte umfassen Bargeld, Goldbarren, Schmuck, Aktien und andere Wertgegenstände. Viele der Schließfächer gehörten Privatpersonen, aber auch Unternehmen hatten dort Vermögenswerte deponiert. Die Sparkasse hat eine Hotline für betroffene Kunden eingerichtet. Die Versicherung wird voraussichtlich für den Schaden aufkommen, sofern die Kunden ihre Einlagen nachweisen können.
Ermittlungen und Fahndung
Die Polizei hat eine Sonderkommission eingerichtet und fahndet nach den Tätern. Bislang gibt es keine heißen Spuren. Die Ermittler prüfen, ob die Tat mit anderen Einbrüchen in der Region zusammenhängt. Die Sparkasse hat eine Belohnung von 100.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung der Täter führen. Der Vorfall hat in der Bevölkerung für große Bestürzung gesorgt. Viele Kunden fürchten um ihre Ersparnisse. Die Sparkasse betont, dass die Sicherheitsvorkehrungen nun auf den neuesten Stand gebracht werden.
Reaktionen aus der Politik
Der nordrhein-westfälische Innenminister zeigte sich erschüttert über den Coup. Er kündigte eine Überprüfung der Sicherheitsstandards bei Banken an. Die Opposition forderte eine Sondersitzung des Innenausschusses. Der Fall zeigt einmal mehr, wie verwundbar selbst vermeintlich sichere Tresoranlagen sein können. Experten raten Kunden, ihre Wertsachen möglichst nicht in Bankschließfächern zu lagern, sondern in privaten Tresoren zu Hause oder bei spezialisierten Anbietern.



