Tagesgeld-Vergleich: Bis zu 4 Prozent Zinsen bei diesen Banken
Tagesgeld-Vergleich: Bis zu 4 Prozent Zinsen (24.07.2026)

Norisbank führt mit 4,0 Prozent Zinsen für sechs Monate

Die Norisbank bietet mit 4,0 Prozent pro Jahr den aktuell höchsten Tagesgeldzins für Neukunden. Der Zinssatz gilt bis zum 31. Dezember 2026, wobei die Zinsgutschrift quartalsweise erfolgt. Maximal können 250.000 Euro angelegt werden. Voraussetzung ist die Eröffnung eines kostenlosen Girokontos sowie die Übertragung von mindestens drei Zahlungspartnern via Kontowechselservice bis zum 30. November 2026. Zudem dürfen die Einlagen nicht von einem Konto oder Depot der Deutsche-Bank-Gruppe stammen. Wer das Girokonto neu eröffnet, erhält zusätzlich eine Wechselprämie von 120 Euro. Die Einlagensicherung erfolgt über Deutschland (AAA-Bonität) bis 100.000 Euro.

Consorsbank: 3,4 Prozent für fünf Monate – auch für große Summen

Die Consorsbank gewährt Neukunden 3,4 Prozent pro Jahr für fünf Monate – verlängert von zuvor drei Monaten. Der Zinssatz gilt für Einlagen bis zu einer Million Euro, was das Angebot besonders für größere Anlagesummen attraktiv macht. Die Zinsgutschrift erfolgt vierteljährlich. Die Einlagensicherung läuft über Frankreich (Bonität A+) für bis zu 100.000 Euro sowie über den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken bis zu drei Millionen Euro. Die Consorsbank gehört zur BNP Paribas.

Postbank: 3,2 Prozent für sechs Monate auf Neugeld

Die Postbank lockt mit 3,2 Prozent Zinsen pro Jahr für sechs Monate auf Neugeld. Der Aktionszins gilt für Einlagen zwischen 2.500 und 250.000 Euro, die bis zum 10. August 2026 auf ein neu eröffnetes oder das zuletzt eröffnete Tagesgeldkonto eingezahlt werden. Als Neugeld gelten nur Gelder, die vorher nicht bei der Postbank oder Deutschen Bank geführt wurden. Nach sechs Monaten greift der variable Standardzins von derzeit 0,75 Prozent. Die gesetzliche Einlagensicherung beträgt 100.000 Euro, ergänzt durch den Einlagensicherungsfonds.

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BBVA: 3,5 Prozent mit Girokonto – monatliche Zinsgutschrift

Die spanische BBVA bietet auf dem kostenlosen Girokonto in den ersten sechs Monaten 3,5 Prozent Zinsen pro Jahr für Guthaben bis 200.000 Euro. Die Zinsgutschrift erfolgt monatlich, was den Zinseszinseffekt verstärkt. Nach sechs Monaten wird der Zinssatz variabel und richtet sich nach dem durchschnittlichen Kontoguthaben und der Nutzung. Die Einlagensicherung über Spanien deckt bis zu 100.000 Euro ab.

ING: 3,2 Prozent für vier Monate – ohne Girokonto-Zwang

Die ING erhöhte ihren Tagesgeldzins auf 3,2 Prozent pro Jahr für vier Monate, gültig für Einlagen bis 250.000 Euro. Neukunden müssen kein Girokonto eröffnen; ein Referenzkonto bei einer anderen Bank reicht. Nach vier Monaten gilt der variable Standardzins von 0,75 Prozent. Die Einlagensicherung erfolgt über Deutschland (AAA) bis 100.000 Euro sowie über den Einlagensicherungsfonds bis zu drei Millionen Euro.

VW Bank: 3,1 Prozent für sechs Monate – monatliche Auszahlung

Die Volkswagenbank garantiert 3,1 Prozent pro Jahr für sechs Monate auf neu angelegtes Tagesgeld, und zwar ab dem ersten Cent. Die monatliche Zinsauszahlung begünstigt den Zinseszinseffekt. Nach sechs Monaten gilt der variable Standardzins von aktuell 1,0 Prozent. Die Einlagensicherung entspricht der der ING: gesetzlich bis 100.000 Euro und Fonds bis drei Millionen Euro.

Santander: 2,75 Prozent für vier Monate – ohne Mindesteinlage

Santander (bald Openbank) bietet Neukunden 2,75 Prozent Zinsen pro Jahr für vier Monate auf unbegrenzte Einlagen – ohne Mindesteinlage. Danach sinkt der Zinssatz auf 0,3 Prozent. Als Neukunde gilt, wer in den letzten zwölf Monaten kein Santander-Tagesgeldkonto hatte. Die Einlagensicherung erfolgt über Deutschland und den Einlagensicherungsfonds.

Scalable Capital: 2,5 Prozent variabel – tägliche Verzinsung

Scalable Capital bietet ein Tagesgeldkonto mit 2,5 Prozent Zinsen pro Jahr, allerdings variabel und ohne zeitliche Garantie. Die Verzinsung erfolgt täglich, die Gutschrift monatlich. Das Anlagevolumen ist unbegrenzt. Die gesetzliche Einlagensicherung beträgt 100.000 Euro; mit PRIME+ sind bis zu 500.000 Euro über fünf Partnerbanken abgesichert. Die Plattform unterliegt deutscher Aufsicht.

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Fazit: Aktionszinsen locken, aber Fristen beachten

Die Norisbank bietet mit 4,0 Prozent den Spitzenzins, gefolgt von BBVA (3,5 Prozent) und Consorsbank (3,4 Prozent). Wer lange Zinsgarantie sucht, ist bei Norisbank (bis Dezember) oder Postbank und VW Bank (je sechs Monate) gut aufgehoben. Wichtig: Die Bedingungen wie Girokonto-Eröffnung oder Neugeld-Definition genau prüfen. Nach Ablauf der Aktion gelten oft niedrigere variable Zinsen. Ein Blick auf die Einlagensicherung und Bonität der Länder ist ebenfalls ratsam.