Bayerns Agrarfläche schrumpft weiter – Öko-Anteil steigt leicht
Bayerns Agrarfläche schrumpft weiter – Öko-Anteil steigt

Die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Bayern schrumpft weiter. Laut Landesamt für Statistik bewirtschaften Landwirtinnen und Landwirte aktuell nur noch 3,038 Millionen Hektar – im Vorjahr waren es 3,088 Millionen, 2016 sogar 3,156 Millionen Hektar. Das entspricht einem Rückgang von rund 50.000 Hektar innerhalb eines Jahres.

Kritik an hohem Flächenverbrauch

Schon seit langem kritisieren Bauern und Umweltverbände den hohen Flächenverbrauch für Gewerbegebiete und Straßenbau. Jedes Jahr gehen wertvolle Ackerflächen verloren, die für die Nahrungsmittelproduktion dringend benötigt werden. Der Trend setzt sich unvermindert fort.

Öko-Anteil steigt leicht

Erfreulich ist dagegen die Entwicklung beim Öko-Landbau: Der Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen stieg von 12,8 auf 13,8 Prozent. Das ist ein Plus von einem Prozentpunkt. Allerdings liegt das noch weit entfernt vom Ziel der Staatsregierung, bis 2030 einen Öko-Anteil von 30 Prozent zu erreichen.

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Angesichts der langen Umstellungszeiten von konventioneller auf Bio-Landwirtschaft wird es immer schwieriger, dieses Ziel zu erreichen. Ein Betrieb benötigt oft mehrere Jahre für die komplette Umstellung.

Getreide dominiert, Silomais vorn

Die aktuelle Flächennutzung zeigt: Auf mehr als einer Million Hektar wird Getreide angebaut. Weizen führt mit 484.878 Hektar vor Gerste mit 277.144 Hektar. Wichtigste Kulturpflanze ist allerdings der Silomais mit 522.442 Hektar – er dient als Viehfutter oder zur Energiegewinnung in Biogasanlagen.

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