Schüsse aus fahrendem Auto: Softair-Attacke auf Passanten in Augsburg
Softair-Attacke auf Passanten in Augsburg

Vier junge Menschen haben in Augsburg mit einer Softair-Pistole aus einem fahrenden Auto auf Passanten geschossen. Zwei Menschen wurden bei dem Vorfall leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Tatverdächtigen im Alter von 16 bis 21 Jahren sollen aus dem Fahrzeug heraus mehrfach auf einen 69-jährigen Mann in der einen Straße und anschließend auf eine vierköpfige Familie in einer anderen Straße gefeuert haben.

Die Angriffe im Detail

Laut Polizei eröffnete die Gruppe zunächst in einer Straße das Feuer auf den 69-Jährigen. Kurz darauf fuhren der 20-jährige Autofahrer und seine drei Mitfahrer weiter und beschossen eine Familie mit vier Personen. Dabei wurden der 54-jährige Familienvater und der zuvor getroffene Senior leicht verletzt. Die Beamten stellten nach einer Fahndung mehrere Softairwaffen im Fahrzeug sicher.

Ermittlungen und weitere Taten

Gegen die vier Tatverdächtigen wird nun unter anderem wegen Körperverletzungsdelikten ermittelt. Im Zuge der Ermittlungen stellte die Polizei zudem fest, dass die Gruppe mutmaßlich bereits in der Nacht zuvor vor einem Club auf Passanten geschossen hatte. Allerdings seien dazu weder Zeugen noch Geschädigte bekannt, so die Polizei.

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Hintergrund zu Softair-Waffen

Softair-Waffen sind oft Nachbildungen von echten Schusswaffen und werden mit Kunststoffkugeln betrieben. Sie gelten in Deutschland als Anscheinswaffen und dürfen nicht frei getragen werden. Der Einsatz gegen Menschen kann als gefährliche Körperverletzung gewertet werden. Die Polizei warnt vor den Risiken, da Softair-Waffen auf kurze Distanz Verletzungen verursachen können.

Reaktionen und Konsequenzen

Der Vorfall hat in Augsburg für Besorgnis gesorgt. Die Polizei hat ihre Präsenz in den betroffenen Stadtteilen verstärkt. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen der Taten dauern an. Die Behörden prüfen zudem, ob die Gruppe für weitere ähnliche Vorfälle verantwortlich ist.

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