Schüler bauen eigene Schachtel: Kreativprojekt am Lessing-Gymnasium
Schüler bauen eigene Schachtel am Lessing-Gymnasium

Am Lessing-Gymnasium in Neu-Ulm haben Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines besonderen Projekts ihre eigenen Schachteln gebaut. Das Projekt, das über mehrere Wochen lief, förderte nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Kreativität und Teamarbeit. Insgesamt nahmen rund 30 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 teil.

Vom Plan zur fertigen Schachtel

Die Idee entstand im Kunstunterricht, wo die Schüler zunächst Skizzen und Entwürfe für ihre individuellen Schachteln anfertigten. Anschließend wurden die Entwürfe in die Realität umgesetzt – mit Materialien wie Holz, Pappe und Farbe. Dabei lernten die Kinder nicht nur den Umgang mit verschiedenen Werkzeugen, sondern auch, wie wichtig präzises Arbeiten ist.

Projektleiterin und Kunstlehrerin Sabine Müller betonte: „Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Begeisterung die Schüler bei der Sache sind. Jede Schachtel ist ein Unikat und spiegelt die Persönlichkeit ihres Erbauers wider.“ Die Schüler arbeiteten in kleinen Gruppen, um sich gegenseitig zu unterstützen und Ideen auszutauschen.

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Präsentation der Ergebnisse

Zum Abschluss des Projekts wurden die fertigen Schachteln in einer kleinen Ausstellung in der Aula der Schule präsentiert. Eltern, Lehrer und Mitschüler konnten die vielfältigen Kreationen bewundern – von schlichten Holzkisten bis hin zu fantasievoll bemalten Schachteln mit besonderen Verzierungen. Die Ausstellung stieß auf großes Interesse und wurde von vielen Besuchern gelobt.

Die Schulgemeinschaft zeigte sich stolz auf die Leistungen der jungen Handwerker. Schulleiter Dr. Thomas Berger erklärte: „Solche Projekte sind wichtig, um den Schülern praktische Fähigkeiten zu vermitteln und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Wir werden solche Aktionen gerne wiederholen.“

Mehr als nur ein Bastelprojekt

Das Schachtelbau-Projekt ist Teil einer Reihe von Aktivitäten am Lessing-Gymnasium, die darauf abzielen, den Unterricht praxisorientierter zu gestalten. Neben handwerklichen Fähigkeiten wurden auch Planung und Organisation geschult. Die Schüler mussten Materialien kalkulieren, Zeitpläne einhalten und ihre Arbeitsschritte dokumentieren.

Die Resonanz der Teilnehmer war durchweg positiv. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, meine eigene Schachtel zu gestalten. Ich habe viel gelernt, zum Beispiel wie man richtig misst und sägt“, sagte der zwölfjährige Lukas. Auch seine Mitschülerin Emma (11) zeigte sich begeistert: „Ich bin stolz auf meine Schachtel, sie ist genau so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe.“

Das Projekt zeigt, wie Schule über den klassischen Unterricht hinausgehen kann und den Schülern wertvolle Kompetenzen für ihre Zukunft vermittelt. Die Schachteln werden nun noch für einige Zeit in der Schule ausgestellt, bevor sie ihre Besitzer nach Hause nehmen dürfen.

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