Potsdam plant mehr Trinkbrunnen: Aktuell nur zwei in Betrieb
Potsdam plant mehr Trinkbrunnen: Aktuell nur zwei in Betrieb

In Potsdam gibt es derzeit nur zwei öffentliche Trinkbrunnen in Betrieb. Das teilte eine Sprecherin der Stadtverwaltung mit. Die beiden Wasserspender stehen am Hauptbahnhof sowie in der Karl-Liebknecht-Straße im Stadtteil Babelsberg. Für eine Stadt mit so vielen Besuchern ist das ein dünnes Netz.

Die aktuelle Lage: Zwei Wasserspender für ganz Potsdam

„Derzeit gibt es im Potsdamer Stadtgebiet zwei Trinkbrunnen in Betrieb“, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Die Standorte sind der Hauptbahnhof in der Innenstadt und die Karl-Liebknecht-Straße in Babelsberg. Damit sind beide Spender relativ weit voneinander entfernt.

Für Menschen, die in der Stadt unterwegs sind, ist das Angebot überschaubar. Gerade an warmen Tagen sind Trinkwasserstellen eine praktische Hilfe. Sie ermöglichen es, unterwegs kostenlos Wasser aufzufüllen und so den Verbrauch von Einwegflaschen zu reduzieren.

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Zwei neue Standorte sind in Planung

Die Stadt will das Netz schrittweise erweitern. Eine wesentliche Neuerung ist für den Steubenplatz in der Potsdamer Mitte vorgesehen. Dort soll im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Platzes noch in diesem Jahr ein Trinkbrunnen entstehen. „Im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Steubenplatzes in der Potsdamer Mitte soll dort noch in diesem Jahr ein Trinkbrunnen errichtet werden“, erklärte die Sprecherin der Stadtverwaltung.

Ein weiterer Trinkbrunnen ist zudem in der Brandenburger Straße geplant. Diese Straße gehört zu den belebten Einkaufsstraßen der Stadt. Wann genau dort gebaut werden kann, ist jedoch offen. „Ein genauer Zeitplan zur Errichtung ist noch nicht festgelegt“, so die Sprecherin weiter.

Diese beiden Projekte würden das bestehende Angebot deutlich verbessern, da sie in stark frequentierten Bereichen liegen.

Berlin als Vergleich: Rund 250 Trinkbrunnen

Im Vergleich zur Nachbarstadt Berlin hinkt Potsdam deutlich hinterher. Berlin verfügt nach Angaben der Stadt Potsdam über mittlerweile rund 250 Trinkbrunnen der Berliner Wasserbetriebe. „An mittlerweile rund 250 Trinkbrunnen der Berliner Wasserbetriebe gibt es kostenfreies Trinkwasser in ganz Berlin“, hieß es in der Mitteilung. Viele Parks und Plätze in Berlin sind damit mit öffentlichen Wasserspendern ausgestattet.

Die Berliner Trinkbrunnen sind in der Regel zwischen April und Oktober in Betrieb. Damit decken sie die Monate ab, in denen die Nachfrage nach Trinkwasser im öffentlichen Raum besonders hoch ist. Auch in Potsdam ist eine solche saisonale Lösung vorgesehen.

Bedeutung und Potenzial

Öffentliche Trinkbrunnen sind ein Baustein der städtischen Daseinsvorsorge. Sie helfen bei Hitze, reduzieren Plastikmüll und machen den öffentlichen Raum attraktiver. In vielen Städten werden diese Wasserspender deshalb ausgebaut. Potsdam hat mit dem Steubenplatz und der Brandenburger Straße zwei mögliche Standorte ins Auge gefasst, an denen die Brunnen vielen Menschen zugutekommen könnten.

Der Vergleich mit Berlin zeigt, welches Potenzial auch in Potsdam steckt. Zwar lassen sich die Zahlen nicht direkt vergleichen, weil Berlin flächenmäßig deutlich größer ist. Dennoch könnte das Netz in der Landeshauptstadt dichter werden.

Auf einen Blick

  • Aktuell in Betrieb: zwei Trinkbrunnen in Potsdam
  • Standorte: Hauptbahnhof und Karl-Liebknecht-Straße in Babelsberg
  • Geplant: ein Brunnen am Steubenplatz sowie ein weiterer in der Brandenburger Straße
  • Berlin hat rund 250 Trinkbrunnen
  • Die Brunnen laufen meist zwischen April und Oktober

Ob sich Potsdam künftig stärker an Berlin orientiert, bleibt abzuwarten. Die Stadt hat mit den genannten Projekten zumindest den ersten Schritt angekündigt. Weitere Standorte sind nicht ausgeschlossen – genaue Zeitpläne müssen jedoch noch geprüft werden. Die Nachricht stammt von der Nachrichtenagentur dpa.

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