Angriffe auf Polizei und Medien bei Demo in Erfurt
Angriffe auf Polizei und Medien bei Demo in Erfurt

Bei einer Demonstration in Erfurt sind am Montagabend mehrere Polizeibeamte und ein Medienvertreter angegriffen worden. Der Journalist erlitt leichte Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Angriff auf Streifenwagen und Beamte

Der erste Vorfall ereignete sich in der Bahnhofstraße. Ein 56 Jahre alter, polizeibekannter Mann schlug gegen einen als Schlussfahrzeug eingesetzten Streifenwagen. Als die Beamten ihn kontrollieren wollten, beleidigte er die Einsatzkräfte, leistete erheblichen Widerstand und versuchte, sie zu treten.

Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest. Gegen ihn wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands und Beleidigung ermittelt.

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Zweiter Zwischenfall auf dem Anger

Kurze Zeit später kam es auf dem Anger zu einem weiteren Angriff. Ein 45-Jähriger und ein 22-Jähriger sollen einen Medienvertreter am Arm festgehalten, ihm auf den Fuß getreten und sein Mikrofonstativ beschädigt haben. Der Journalist wurde leicht verletzt, konnte seine Arbeit aber fortsetzen.

Die Polizei ermittelt gegen die beiden Männer wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. Die Hintergründe der Demonstration sind noch unklar.

Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet

Insgesamt leitete die Polizei mehrere Ermittlungsverfahren ein. Neben den genannten Delikten wird auch wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Die Beamten sicherten Spuren und befragten Zeugen.

Die Polizei Thüringen betonte, dass Angriffe auf Einsatzkräfte und Journalisten nicht toleriert würden. Man werde mit aller Konsequenz gegen die Täter vorgehen. Die Ermittlungen dauern an.

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