Epstein-Skandal: Bill Gates gibt Affären mit zwei Russinnen zu
Epstein-Skandal: Bill Gates gibt Affären mit zwei Russinnen zu

Im Missbrauchsskandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat Microsoft-Gründer Bill Gates eingeräumt, Affären mit zwei russischen Frauen gehabt zu haben. Bei einer Mitarbeiterversammlung seiner Stiftung bezeichnete er sein Engagement mit Epstein als „großen Fehler“ und entschuldigte sich bei allen, die dadurch in die Sache hineingezogen wurden. Zugleich bestritt er jegliche Beteiligung an Epsteins Verbrechen.

Gates erklärte, eine Affäre mit einer russischen Bridge-Spielerin gehabt zu haben, die er bei Turnieren kennenlernte, sowie mit einer russischen Atomphysikerin aus geschäftlichem Umfeld. Zuvor hatte er die Vorwürfe noch zurückgewiesen. Die Enthüllungen basieren auf neuen Epstein-Dokumenten, die vom US-Justizministerium veröffentlicht wurden und einen E-Mail-Entwurf enthalten, in dem Epstein von Gates' angeblichen Affären spricht.

Epstein, ein einflussreicher Finanzier, unterhielt über Jahre ein Netzwerk zu Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und betrieb einen Ring zum sexuellen Missbrauch. In den „Epstein-Files“ tauchen neben Gates prominente Namen wie Bill Clinton und Techmilliardäre auf. Der ehemalige US-Finanzminister Larry Summers gibt wegen seiner Epstein-Verbindung seine Lehrtätigkeit an der Harvard-Universität auf.

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Summers, der von 2001 bis 2006 Harvard-Präsident war, hatte bereits im November seinen Rücktritt aus dem Vorstand von OpenAI angekündigt. Harvard bestätigte seinen Rückzug als Co-Direktor des Center for Business and Government zum Ende des akademischen Jahres. US-Präsident Donald Trump hatte Ermittlungen gegen Summers und Clinton veranlasst.

Harvard hatte zwischen 1998 und 2007 Spenden von Epstein in Millionenhöhe erhalten. Die Universität kündigte an, verbliebene Epstein-Gelder an Projekte für Opfer von Menschenhandel und sexualisierter Gewalt weiterzuleiten.

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