Europa Passage entschuldigt sich für CSD-Fahnen-Verbot
CSD-Fahnen: Europa Passage entschuldigt sich

Nach dem Eklat am Rande des Christopher Street Day (CSD) hat sich die Hamburger Europa Passage bei der queeren Community entschuldigt. Auf ihrer Homepage betonte das Einkaufszentrum: „Bei uns feiert ihr bunt. Regenbogen-Flaggen und Transparente sind bei eurem Besuch selbstverständlich erlaubt.“ Zuvor waren am Samstag Menschen mit Regenbogen-Flaggen an zwei Eingängen vom Sicherheitsdienst unter Verweis auf das Hausrecht abgewiesen worden.

Missverständnis statt Verbot

Die Europa Passage erklärte, es habe sich um Einzelfälle und „offenbar um ein Missverständnis“ gehandelt. Es habe keinerlei Anweisung des Center-Managements gegeben, dass Fahnen, Transparente oder ähnliches im Rahmen des CSD nicht mitgeführt werden dürften. Ein solches Verbot würde auch nicht zum Selbstverständnis des Hauses passen, das sich als offen, vielfältig und diskriminierungsfrei versteht.

Zeichen der Solidarität

An dem Einkaufszentrum in der Hamburger Innenstadt seien am Samstag zahlreiche Regenbogen-Flaggen gehisst worden, um die Haltung zu unterstreichen. Die Vorfälle sollen nun gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst erneut geprüft werden, um künftige Missverständnisse zu vermeiden.

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