Erstes Maislabyrinth der Region öffnet im Unterallgäu
Erstes Maislabyrinth der Region öffnet im Unterallgäu

Im Landkreis Unterallgäu entsteht ein neues Ausflugsziel: Das erste Maislabyrinth der Region öffnet in Kürze. Die Betreiber haben auf einem Feld in der Nähe von Mindelheim ein verwunschenes Labyrinth aus Mais angelegt. Es soll nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene in die Welt der Landwirtschaft entführen.

Maispflanzen können im Sommer eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen – und genau diese Dimension sorgt für das Labyrinth-Erlebnis. Besucher tauchen in die grünen Gänge ein und verlieren schnell die Orientierung. An vielen Weggabelungen stehen Schilder und Symbole, die den Weg weisen oder vor Sackgassen warnen. Für Familien mit Kindern wurden auf dem Gelände mehrere knifflige Rätselstationen aufgebaut.

So entsteht ein Maislabyrinth

Die Herstellung eines Maislabyrinths ist eine Präzisionsarbeit. Die Wege werden so angelegt, dass die Maispflanzen an den richtigen Stellen nicht gesetzt werden. Im Frühjahr wird der Mais mit speziellen Maschinen ausgesät, die per GPS gesteuert werden. So entstehen bereits beim Wachstum die gewünschten Muster. Nach etwa acht Wochen sind die Pflanzen mannshoch, und das Labyrinth ist voll funktionsfähig.

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Die Idee dazu stammt ursprünglich aus den USA, wo solche Anlagen seit Jahrzehnten beliebt sind. In Deutschland gibt es inzwischen viele Hundert Maislabyrinthe, vor allem in Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen. Das Unterallgäu war jedoch lange Zeit eine weiße Zone auf der Landkarte. Das ändert sich nun mit dieser Premiere.

Das bietet das erste Maislabyrinth im Unterallgäu

Das Labyrinth bietet neben dem Irrvergnügen auch lehrreiche Elemente. Auf dem Rundweg lernen die Besucher mehr über die Maispflanze, ihren Anbau und ihre Verwendung als Tierfutter oder Energiepflanze. An den Stationen können Kinder spielerisch Fragen beantworten und sich zu einem Ausmalbild arbeiten. Der Betreiber hofft, damit vor allem auch Schulklassen anzusprechen.

Die Lage in der Nähe von Mindelheim dürfte für viele Einwohner der Region gut erreichbar sein. Das Areal liegt an einem Feldrand und verfügt über einen einfachen Zugang. In den kommenden Wochen sollen noch Bänke und Picknickmöglichkeiten aufgezogen werden. Die Betreiber raten Besuchern, sich festes Schuhwerk anzuziehen und ausreichend Wasser mitzunehmen – das Labyrinth ist bei einer Länge von mehreren Kilometern ein echtes Workout.

Öffnungszeiten und Eintrittspreis: Was ist geplant?

Die genauen Öffnungszeiten werden nach Angaben des Veranstalters noch festgelegt. Es ist geplant, das Labyrinth an den Wochenenden und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr zu öffnen. In den Sommerferien könnte täglich geöffnet sein. Der Eintritt soll für Erwachsene und Kinder gestaffelt sein, wobei Kinder unter sechs Jahren kostenlos spielen dürfen. Spätestens zur offiziellen Eröffnung sollen die Preise veröffentlicht werden.

Da es sich um das erste Maislabyrinth der Region handelt, rechnen die Organisatoren mit einem großen Andrang. Sie haben deshalb eine Online-Buchung vorgesehen, um längere Wartezeiten zu vermeiden. Auf einem Parkplatz in der Nähe werden ausreichend Stellflächen geschaffen. Auch Fahrradständer sind vorgesehen, sodass Gäste mit dem Rad anreisen können.

Ein Gewinn für den Tourismus im Unterallgäu

Die Region Unterallgäu ist vor allem für ihre ruhige Landschaft und ihre Kneippkurorte bekannt. Mit dem Maislabyrinth kommt eine moderne, erlebnisorientierte Attraktion hinzu. Der Landkreis hat in den vergangenen Jahren verstärkt in den Tourismus investiert. Das Labyrinth kann dazu beitragen, Familien mit Kindern für Wochenendausflüge zu gewinnen.

Der Ausflug lässt sich gut mit einem Besuch in der Altstadt von Mindelheim oder mit einer Wanderung in der Umgebung kombinieren. Die Betreiber betonen, dass das Maislabyrinth nur eine Saison lang bestehen bleibt. Nach der Ernte im Herbst wird das Feld wieder umgepflügt. Damit bleibt jeder Besuch ein Unikat.

Wann öffnet das Labyrinth?

Die Eröffnung ist für Anfang August vorgesehen, abhängig von Wetter und Ernteentwicklung. Ein genaues Datum wird sobald wie möglich bekannt gegeben. Interessierte sollten die aktuellen Hinweise beachten, um den ersten Besuch nicht zu verpassen. Bis dahin heißt es: Geduld und Vorfreude.

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Das Maislabyrinth im Unterallgäu ist sicher ein lohnendes Ziel für alle, die eine besondere Verbindung von Landwirtschaft und Freizeit erleben wollen. Mehr Informationen gibt es demnächst auf der Website der Betreiber und in lokalen Veranstaltungskalendern.