Die frisch renovierte Kirche St. Stephan in Mindelheim war am vergangenen Wochenende Schauplatz eines besonderen Konzerts: Unter dem Motto „Von Händel bis Westlife“ präsentierten lokale Musiker ein abwechslungsreiches Programm, das von klassischen Klängen bis zu Pop-Hymnen reichte. Rund 300 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, das Gotteshaus in neuem Glanz zu erleben.
Sanierung abgeschlossen
Die Renovierungsarbeiten an der Kirche, die mehrere Monate in Anspruch nahmen, sind abgeschlossen. Dabei wurden unter anderem die Fassade neu gestrichen und die Innenräume aufwendig restauriert. Pfarrer Josef Mayr zeigte sich erfreut: „Es ist wunderbar zu sehen, wie die Kirche jetzt wieder in vollem Glanz erstrahlt. Das Konzert ist ein gelungener Auftakt für die weitere Nutzung.“
Musikalische Vielfalt
Das Programm des Abends war bewusst breit gefächert: Von Georg Friedrich Händels „Wassermusik“ über Stücke der Klassik bis hin zu modernen Interpretationen von Westlife-Songs war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Künstlerinnen und Künstler, darunter Mitglieder des örtlichen Kirchenchors und befreundete Musiker, begeisterten das Publikum mit ihrer Darbietung.
Besonders die Akustik der renovierten Kirche kam bei den Zuhörern gut an. „Die Klangqualität ist fantastisch“, sagte eine Besucherin. „Man merkt, dass die Renovierung auch akustisch etwas gebracht hat.“
Blick in die Zukunft
Die Kirchengemeinde plant bereits weitere Veranstaltungen in den renovierten Räumen. Neben Gottesdiensten sollen auch künftig kulturelle Events wie Konzerte und Lesungen stattfinden. „Wir wollen die Kirche wieder stärker in das Gemeindeleben integrieren und als Ort der Begegnung nutzen“, erklärte Pfarrer Mayr.
Die Renovierung wurde durch Spenden und Zuschüsse der Diözese finanziert. Insgesamt investierte die Gemeinde rund 500.000 Euro in die Sanierung, die auch die Erneuerung der Heizungsanlage und die Installation neuer Beleuchtung umfasste.
Dank an alle Beteiligten
Zum Abschluss des Konzerts dankte Pfarrer Mayr allen Helfern, Spendern und Künstlern, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten. „Ohne die Unterstützung vieler wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen“, sagte er. Die Besucher verließen die Kirche sichtlich beeindruckt und mit einem Gefühl der Verbundenheit.



