Gundremmingen: Mit Bewegung Gutes bewirken
Gundremmingen: Mit Bewegung Gutes bewirken

In Gundremmingen hat eine neue Initiative gestartet, die Bewegung und soziales Engagement miteinander verbindet. Das Projekt „Mit Bewegung Gutes bewirken“ lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich sportlich zu betätigen und gleichzeitig etwas Gutes für die Gemeinschaft zu tun. Organisiert wird die Aktion von lokalen Vereinen und der Gemeinde.

Bewegung für den guten Zweck

Die Idee ist einfach: Jede sportliche Aktivität wird in einen sozialen Beitrag umgewandelt. Ob Laufen, Radfahren oder gemeinsame Gymnastik – für jede Einheit spenden Sponsoren einen bestimmten Betrag, der dann an gemeinnützige Projekte in der Region geht. So fördert die Initiative nicht nur die Gesundheit der Teilnehmer, sondern auch das Gemeinwohl.

Laut den Organisatoren sollen die gesammelten Gelder unter anderem der örtlichen Tafel, dem Kindergarten und der Seniorenbetreuung zugutekommen. „Wir wollen zeigen, dass jeder Einzelne etwas bewirken kann, indem er sich bewegt“, sagt der Initiator Thomas Müller. „Es ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.“

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Breite Beteiligung aus der Bevölkerung

Bereits zum Auftakt haben sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger angemeldet. Mehr als 150 Teilnehmer haben sich für die ersten Wochen registriert. Die Altersspanne reicht von Jugendlichen bis zu Senioren. Auch mehrere örtliche Sportvereine haben sich als Kooperationspartner angeschlossen und bieten spezielle Trainingszeiten an.

Die Gemeinde stellt dafür ihre Sportanlagen kostenlos zur Verfügung. Zusätzlich werden wöchentliche Gruppentreffen organisiert, bei denen die Teilnehmer gemeinsam aktiv werden können. „Die Gemeinschaft ist hier besonders stark“, betont Bürgermeisterin Anna Schmidt. „Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich für diese Aktion begeistern.“

Gesundheit und soziales Engagement vereint

Hinter der Initiative steht die Überzeugung, dass Bewegung nicht nur körperlich fit hält, sondern auch das psychische Wohlbefinden steigert. Studien belegen, dass regelmäßige körperliche Aktivität Stress reduziert und das Immunsystem stärkt. Die Kombination mit sozialem Engagement soll zusätzlich das Gefühl der Zugehörigkeit fördern.

Die Initiatoren planen, die Aktion über das ganze Jahr laufen zu lassen. Am Ende soll ein großer Spendenlauf stattfinden, bei dem die gesammelten Beträge offiziell übergeben werden. „Wir hoffen, dass wir so eine dauerhafte Einrichtung schaffen können“, so Müller weiter. „Vielleicht wird daraus eine jährliche Tradition.“

So kann man mitmachen

Interessierte können sich jederzeit noch anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. Benötigt wird lediglich ein Smartphone oder eine Fitnessuhr, um die Aktivitäten zu dokumentieren. Die Daten werden über eine spezielle App erfasst und automatisch den Sponsoren gemeldet.

Wer nicht über die nötige Technik verfügt, kann seine Aktivitäten auch manuell in Listen eintragen, die in den örtlichen Geschäften ausliegen. Zudem werden wöchentlich die Ergebnisse auf der Website der Gemeinde veröffentlicht. So bleibt alles transparent und nachvollziehbar.

Die Resonanz in der Bevölkerung ist überwältigend. Viele sehen darin eine Gelegenheit, etwas für ihre Gesundheit zu tun und gleichzeitig die Gemeinschaft zu unterstützen. Die Organisatoren zeigen sich zuversichtlich, dass das Projekt ein voller Erfolg wird und vielleicht sogar Nachahmer in anderen Gemeinden findet.

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