Rapper Beslik ruft im Podcast zu Sturz der Regierung mit Waffengewalt auf
Rapper Beslik: "Regierung stürzen, mit Waffengewalt"

Rapper Beslik hat im Podcast „Take me Späti“ mit drastischen Aussagen für Aufsehen gesorgt. Wörtlich sagte er: „Wir müssen die Regierung stürzen, mit Waffengewalt.“ Damit attackiert er scharf die Bundesregierung und Kanzler Friedrich Merz. Die Aussagen wurden am 4. August 2026 veröffentlicht und sorgten umgehend für Diskussionen in sozialen Netzwerken.

Hintergrund der kontroversen Äußerungen

Der Rapper, der bislang vor allem in der Berliner Hip-Hop-Szene bekannt war, nutzte die Plattform des Podcasts, um seiner Wut auf die aktuelle Politik Luft zu machen. Er warf der Regierung vor, die Interessen der Bevölkerung zu missachten und kündigte Widerstand an. Die genauen Umstände, die zu seinen Aussagen führten, sind bislang nicht vollständig bekannt. In dem Podcast äußerte er sich zudem abfällig über Kanzler Friedrich Merz, ohne dabei auf konkrete politische Entscheidungen einzugehen.

Reaktionen und juristische Bewertung

Die Äußerungen könnten strafrechtliche Konsequenzen haben. Juristen prüfen derzeit, ob der Aufruf zur Gewalt gegen die Regierung den Tatbestand der Aufforderung zu Straftaten oder der Volksverhetzung erfüllt. Die Staatsanwaltschaft hat angekündigt, die Aussagen zu prüfen. Politiker aller demokratischen Parteien verurteilten die Äußerungen scharf. Ein Sprecher der Bundesregierung erklärte: „Solche Aufrufe sind inakzeptabel und gefährden den demokratischen Frieden.“ Die Polizeigewerkschaft forderte eine konsequente Strafverfolgung.

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Bisherige Karriere von Beslik

Beslik ist in der Musikszene vor allem für provokante Texte bekannt. Er veröffentlichte mehrere Alben und arbeitete mit bekannten Künstlern zusammen. Seine politischen Aussagen sind neu – bisher hielt er sich aus politischen Debatten weitgehend heraus. Fans und Kritiker reagieren gespalten: Während einige seine Meinungsfreiheit verteidigen, sehen andere darin eine gefährliche Eskalation. Der Podcast „Take me Späti“ ist ein Format, das in Berliner Spätkauf-Läden aufgenommen wird und sich an ein junges, urbanes Publikum richtet.

Einordnung in die aktuelle Debatte

Die Aussagen fallen in eine Zeit politischer Spannungen. Bereits zuvor gab es Proteste gegen die Regierung, etwa von Studierenden, die bei einer Rede von Merz den Raum verließen. Auch die AfD-Vorsitzende Weidel verglich die Koalition kürzlich mit der Titanic. Solche Vergleiche und Aufrufe zur Gewalt werden von Experten als besorgniserregend eingestuft. Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Jürgen Falter warnt: „Die Hemmschwelle für radikale Äußerungen sinkt, das ist eine Gefahr für die Demokratie.“

Ausblick

Es bleibt abzuwarten, ob die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnimmt und welche Konsequenzen Beslik für seine Aussagen tragen muss. Der Podcast selbst hat sich bislang nicht zu den Äußerungen geäußert. In der Musikbranche wird diskutiert, ob Auftritte des Rappers abgesagt werden sollten. Die Debatte über die Grenzen der Meinungsfreiheit wird durch diesen Vorfall erneut angeheizt.

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