Das Katholische Sommerfestival in Marienfried wird auch 2026 wieder zahlreiche Besucher anziehen. Vom 1. bis 3. Mai 2026 erwartet die Teilnehmer ein vielfältiges Programm mit Gottesdiensten, Vorträgen, Musik und Workshops. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Glaube verbindet“ und bietet Gläubigen aus der gesamten Region die Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben und ihren Glauben zu vertiefen.
Auftakt mit feierlichem Gottesdienst
Eröffnet wird das Festival am Freitag, dem 1. Mai 2026, um 18 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Marienfried. Zelebrant ist der Augsburger Diözesanadministrator Pater Franz Xaver. In seiner Predigt wird er auf die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt in herausfordernden Zeiten eingehen. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Besucher zu einem Empfang im Pfarrheim eingeladen, bei dem erste Begegnungen und Gespräche möglich sind.
Vorträge und Workshops zu Glaubensfragen
Der Samstag, der 2. Mai 2026, steht ganz im Zeichen von Vorträgen und Workshops. Ab 9 Uhr referiert die Theologin Dr. Maria Steinbach über „Neue Wege der Verkündigung in einer digitalen Welt“. Am Vormittag finden parallel mehrere Workshops statt, darunter „Gebet und Meditation im Alltag“ sowie „Familie und Glaube – Herausforderungen und Chancen“. Die Teilnehmerzahl ist auf jeweils 30 Personen begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich.
Am Nachmittag um 14 Uhr hält der bekannte Autor und Theologe Professor Dr. Johannes Berger einen Vortrag zum Thema „Gott im Leiden – Eine tröstende Perspektive“. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion und zum persönlichen Austausch. Um 17 Uhr schließt sich eine Eucharistiefeier mit dem Chor „Cantus Novus“ an, der mit modernen geistlichen Liedern für eine besondere Atmosphäre sorgen wird.
Musik und Begegnung am Abend
Der Abend des Samstags steht im Zeichen der Musik und Begegnung. Ab 19 Uhr findet ein Konzert mit der Band „Lichtblick“ statt, die für ihre einfühlsamen christlichen Popsongs bekannt ist. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Im Anschluss laden die Veranstalter zu einem gemütlichen Beisammensein bei Lagerfeuer und Stockbrot ein. Diese Gelegenheit wird von vielen Besuchern als Höhepunkt des Festivals geschätzt, da sie einen ungezwungenen Austausch ermöglicht.
Abschluss mit Pilgerweg und Segnung
Am Sonntag, dem 3. Mai 2026, beginnt der Tag um 10 Uhr mit einem Pilgerweg von der Pfarrkirche St. Ulrich in Neu-Ulm nach Marienfried. Die Strecke beträgt etwa fünf Kilometer und bietet Gelegenheit zum Innehalten und Beten. Um 14 Uhr findet der Abschlussgottesdienst im Freien auf dem Gelände der Wallfahrtsstätte statt, sofern das Wetter es zulässt. Dabei werden alle Teilnehmer einzeln gesegnet. Organisator Pfarrer Michael Huber betont: „Das Sommerfestival ist ein Zeichen der Hoffnung und Lebendigkeit unserer Kirche. Wir freuen uns auf viele Gäste, die mit uns feiern und glauben möchten.“
Die Veranstalter rechnen mit über 1.000 Besuchern an den drei Tagen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Ein Team aus Ehrenamtlichen bietet Kaffee, Kuchen und herzhafte Snacks an. Die Teilnahme an den meisten Veranstaltungen ist kostenlos, lediglich für Workshops wird eine Gebühr von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung für die Workshops ist über die Website der Pfarreiengemeinschaft Neu-Ulm-Marienfried möglich.
Hintergrund: Marienfried als spiritueller Ort
Marienfried ist seit Jahrzehnten ein bedeutender Wallfahrtsort in der Diözese Augsburg. Die Wallfahrtskirche wurde in den 1950er-Jahren erbaut und zieht jährlich Tausende von Pilgern an. Das Sommerfestival wurde erstmals 2019 veranstaltet und hat sich seither zu einem festen Termin im Kalender vieler Gläubiger entwickelt. Die Kombination aus traditionellem Glauben und modernen Ausdrucksformen macht das Festival besonders attraktiv für junge Familien und Jugendliche.
Das vollständige Programm ist auf der offiziellen Website der Pfarreiengemeinschaft veröffentlicht. Interessierte können sich dort auch über Unterkünfte in der Region informieren, da die Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten erfahrungsgemäß hoch ist. Die Veranstalter empfehlen eine frühzeitige Anreise, da die Parkplätze begrenzt sind.



