Im Fall des verstorbenen 75-Jährigen in Rostock-Lichtenhagen haben erste Ermittlungen kein Fehlverhalten des Disponenten in der Rettungsleitstelle ergeben. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch mit. Die Kriminalpolizei Rostock wertete die am Einsatztag eingegangenen Notrufe aus.
Der Mann war am 20. Dezember in seiner Wohnung gestürzt und später gestorben. Es wurde wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung ermittelt, da der Rettungsdienst erst nach Aufforderung der Polizei am Ort erschienen sein soll. Ein abschließender Obduktionsbericht liegt noch nicht vor; die Ermittlungen dauern an.
Das Polizeipräsidium Rostock teilte mit, dass Polizisten nach dem Notruf der Ehefrau in der Wohnung Erste Hilfe leisteten. Als sich der Zustand des Mannes verschlechterte, reanimierte der eingetroffene Rettungsdienst ihn, jedoch erfolglos.



