23-Jähriger nach Badeunfall in München in Lebensgefahr
Badeunfall in München: 23-Jähriger in Lebensgefahr

Nach einem Badeunfall in einem Münchner Freibad schwebt ein 23-jähriger Mann in Lebensgefahr. Der junge Mann wurde am Samstagnachmittag leblos im Wasser treibend entdeckt und von Rettungskräften reanimiert. Anschließend kam er mit dem Rettungswagen in eine Klinik, wie die Polizei mitteilte. Die genauen Umstände des Unglücks sind noch unklar, die Ermittlungen dauern an.

Was ist passiert?

Der Vorfall ereignete sich gegen 16 Uhr in einem Freibad im Münchner Westen. Nach Angaben der Polizei bemerkten andere Badegäste den leblosen Körper des 23-Jährigen im Wasser und zogen ihn an den Beckenrand. Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer und später durch den hinzugezogenen Rettungsdienst waren zunächst erfolgreich. Der Mann wurde in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen. Bislang gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Ob gesundheitliche Probleme eine Rolle gespielt haben, wird derzeit geprüft. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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Rettungseinsatz mit Großaufgebot

An dem Einsatz waren mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Wasserwacht beteiligt. Auch ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert, musste jedoch nach der Erstversorgung nicht mehr eingesetzt werden. Das Freibad wurde vorübergehend evakuiert und der Badebetrieb eingestellt.

Badeunfälle sind in Bayern immer wieder ein Thema. Laut Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ertrinken in Deutschland jährlich rund 400 Menschen, viele davon in Binnengewässern. In Freibädern kommt es seltener zu tödlichen Unfällen, dennoch mahnen Experten zur Vorsicht, insbesondere bei plötzlichen gesundheitlichen Problemen wie Kreislaufkollaps oder Herzrhythmusstörungen.

Ersthelfer können Leben retten. Die DLRG betont, dass sofortiges Handeln entscheidend ist: „Bei einem Atemstillstand zählt jede Minute. Wer sofort mit der Herzdruckmassage beginnt, verdoppelt die Überlebenschancen“, erklärt ein Sprecher der Organisation.

Zeugen gesucht

Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zum Gesundheitszustand des Mannes machen können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 089/2910-0 entgegengenommen. Der 23-Jährige befindet sich weiterhin in einem kritischen Zustand. Seine Identität ist bislang nicht bekannt.

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