In der Nacht zum Sonntag hat ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Mölln einen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Nach Angaben der Polizei wurden mehrere Bewohner des Hauses in Sicherheit gebracht. Ein Mensch wurde durch den Rauch leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.
Evakuierung in der Nacht: 120 Bewohner betroffen
In dem betroffenen Haus leben nach Polizeiangaben insgesamt 120 Bewohner. Wie viele von ihnen während des Brandes ihre Wohnungen verließen, konnte eine Sprecherin der Polizei zunächst nicht beziffern. Die Behörde teilte lediglich mit, dass mehrere Menschen vorübergehend in Sicherheit gebracht wurden.
Die Löscharbeiten dauerten rund drei Stunden. Nach deren Abschluss konnten alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei gab an, dass nach derzeitigem Stand nur eine Person leicht verletzt wurde.
Brandursache: Technischer Defekt wird vermutet
Die Ermittler gehen davon aus, dass ein technischer Defekt das Feuer im Keller ausgelöst haben könnte. Genauere Angaben zum möglichen Defekt machte die Polizei nicht. Die weiteren Untersuchungen zur Brandursache laufen.
Der durch das Feuer entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf 20.000 bis 30.000 Euro geschätzt. Diese Zahl ist vorläufig; eine genauere Schadensaufnahme steht noch aus.
Mölln und der Hintergrund des Einsatzes
Mölln liegt im Süden Schleswig-Holsteins im Kreis Herzogtum Lauenburg. Die Stadt ist überregional vor allem durch die Till-Eulenspiegel-Tradition bekannt. Der Brandort ist ein Mehrfamilienhaus, in dem 120 Menschen gemeldet sind.
Kellerbrände sind in Wohngebäuden besonders gefährlich, weil der Rauch über Treppenhäuser und Schächte in obere Geschosse ziehen kann. Häufige Auslöser sind Elektrogeräte, defekte Leitungen oder Akkus. Im Möllner Fall muss die Untersuchung die genaue Ursache klären.
Alle Angaben im Überblick
- Ereignis: Kellerbrand in Mehrfamilienhaus in Mölln
- Ort: Mölln, Kreis Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein
- Bewohnerzahl des Hauses: 120
- Verletzte: eine Person leicht verletzt durch Rauch
- Löscharbeiten: rund drei Stunden
- Brandursache: technischer Defekt möglich
- Sachschaden: geschätzt 20.000 bis 30.000 Euro
- Status: alle Bewohner wieder in ihren Wohnungen
Wohnungen freigegeben – Polizei ermittelt
Nach dem Abschluss der Löscharbeiten waren die Wohnungen wieder zugänglich. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Weitere Angaben zu möglichen Sperrungen oder Einschränkungen machte die Behörde nicht.
Wo die Bewohner während des Einsatzes untergebracht waren, teilte die Polizei nicht mit. Nach dem Ende der Löscharbeiten konnten sie in ihre Wohnungen zurück.
Zuvor hatten andere Medien über den Vorfall berichtet. Die Polizei bestätigte die wesentlichen Informationen. Eine Sprecherin verwies für weitere Details auf die laufenden Ermittlungen.



