Ein 34-jähriger Mann ist nach einem Badeunfall in der Ruhr in Essen im Krankenhaus gestorben. Das bestätigte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der Mann war am Montagabend in dem Fluss in der Nähe eines Freibads untergegangen und von Zeugen entdeckt worden.
Reanimation blieb erfolglos
Einsatzkräfte zogen den Essener an Land und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Anschließend wurde der Mann in eine Klinik gebracht, wo er jedoch wenig später seinen schweren Verletzungen erlag. Die genauen Umstände des Unglücks sind noch unklar.
Kein Fremdverschulden
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. „Es gibt keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden“, sagte der Polizeisprecher. Die Ermittlungen zur Unglücksursache dauern an. Zuvor hatten mehrere Medien über den Vorfall berichtet.
Hintergrund Badeunfälle in Flüssen
Badeunfälle in Flüssen wie der Ruhr kommen immer wieder vor. Oft unterschätzen Schwimmer die Strömung oder die Wassertemperatur. Die Polizei appelliert an Badegäste, nur an bewachten Stellen zu schwimmen und die Warnhinweise zu beachten.
Der Vorfall in Essen reiht sich ein in eine Serie von Unglücken an deutschen Flüssen. Im vergangenen Jahr gab es bundesweit mehrere Todesfälle durch Badeunfälle. Experten raten zu Vorsicht, insbesondere an unbewachten Abschnitten.



