In einem ehemaligen Sondermunitionslager bei Schwalmstadt haben Unbekannte innerhalb weniger Tage zweimal Kupferkabel gestohlen. Die Polizei sucht nun Zeugen und prüft, ob die Taten zusammenhängen.
Einbrüche Ende Juli und Anfang August
Wie die Polizei mitteilte, drangen die Täter am 26. Juli sowie erneut am 1. August auf das umzäunte Gelände im Bereich Rörshain/Allendorf ein. Das ehemalige Sondermunitionslager diente während des Kalten Krieges als hochgesichertes Depot der US-Streitkräfte für Atomsprengköpfe.
Beim ersten Einbruch gelangten die Täter über eine gewaltsam geöffnete Hintertür in ein altes Lagerhaus. Dort stahlen sie eine bislang unbekannte Menge Kupferkabel. Beim zweiten Vorfall verschafften sich Unbekannte über ein Dachfenster Zugang zu einem weiteren Lager und entwendeten Kabel aus einem Sicherungskasten.
Schadenshöhe noch unklar – Ermittlungen laufen
Zur Höhe des Sach- und Diebstahlschadens konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Ob zwischen beiden Taten ein Zusammenhang besteht, ist den Angaben zufolge Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zu den Einbrüchen oder den Tätern geben können.
Die Region um Schwalmstadt war in der Vergangenheit immer wieder Ziel von Metalldieben, da dort zahlreiche stillgelegte Militäranlagen liegen. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 06691/943-0.



