Waldbrand bei Hechingen: Hubschrauber ortet Glutnester
Waldbrand bei Hechingen: Hubschrauber im Einsatz

Nach einem Waldbrand bei Hechingen im Zollernalbkreis hat ein Hubschrauber am Dienstag weitere Glutnester in schwer zugänglichem Gelände geortet. Die Feuerwehr war mit rund 150 Einsatzkräften vor Ort, um die Brandstelle abzulöschen und ein Wiederaufflammen zu verhindern. Der Brand war am Montagabend ausgebrochen und hatte eine Fläche von etwa einem Hektar erfasst.

Brandursache noch unklar

Die genaue Brandursache ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Sprecher des Landratsamts Zollernalbkreis sagte: „Wir gehen derzeit von einem technischen Defekt oder fahrlässigem Verhalten aus, können aber noch keine endgültige Aussage treffen.“ Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da das Gelände steil und stark bewaldet ist.

Hubschrauber unterstützt Löscharbeiten

Der Hubschrauber der Polizei wurde angefordert, um die Lage aus der Luft zu erkunden und gezielt Glutnester zu lokalisieren. Die Besatzung entdeckte mehrere Stellen, an denen der Boden noch glimmte. Diese wurden anschließend von Bodentruppen abgelöscht. „Ohne die Luftunterstützung hätten wir die Glutnester nur schwer gefunden“, erklärte ein Feuerwehrkommandant vor Ort.

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Anwohner außer Gefahr

Eine Gefahr für Anwohner bestand zu keinem Zeitpunkt. Die Einsatzkräfte konnten den Brand auf das Waldstück begrenzen. Die Kreisstraße 7121 war vorübergehend gesperrt, wurde aber inzwischen wieder freigegeben. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Waldbrandgefahr steigt

Der Vorfall ereignete sich in einer Zeit, in der die Waldbrandgefahr in der Region zunimmt. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit warnt der Deutsche Wetterdienst vor erhöhter Brandgefahr. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, im Wald keine offenen Feuer zu entzünden und Zigarettenkippen nicht achtlos wegzuwerfen.

Die Feuerwehr wird die Brandstelle auch in den kommenden Tagen kontrollieren, um sicherzustellen, dass kein Feuer erneut ausbricht. „Wir werden die Nacht über Wache halten und morgen früh erneut kontrollieren“, so der Einsatzleiter.

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