In Potsdam-Bornstedt ist es erneut zu Schüssen auf einen Spätkauf gekommen. Ziel des Angriffs war das Geschäft „Spätkauf 63“ in der Georg-Hermann-Allee. Am Donnerstagmorgen wurden die Einschusslöcher entdeckt. Die Polizei bestätigte auf Nachfrage der Potsdamer Nachrichten (PNN), dass niemand verletzt wurde. Zuvor hatte die „Märkische Allgemeine Zeitung“ berichtet.
Ermittlungen des Landeskriminalamts
Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen. Kriminaltechniker sichern derzeit Spuren vor Ort. Der Bereich vor dem Spätkauf wurde weiträumig abgesperrt. Tatverdächtige wurden bisher laut Polizei nicht gefasst.
Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art: Bereits am Montag wurden Schüsse auf einen Spätkauf in der Nansenstraße in der Brandenburger Vorstadt abgegeben. Die Ermittler prüfen nun einen möglichen Zusammenhang mit dem aktuellen Fall. Auch damals wurde niemand verletzt.
Hintergrund und mögliche Verbindungen
Der erneute Schusswaffengebrauch in Bornstedt wirft Fragen nach einem möglichen Täter oder einer Tätergruppe auf. Die Polizei betont, dass die Ermittlungen noch am Anfang stehen. Die Anwohner wurden durch die Absperrungen und das Polizeiaufgebot verunsichert. Die Beamten bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.
Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem betroffenen Geschäft um einen Spätkauf, der in der Vergangenheit nicht durch besondere Vorfälle aufgefallen war. Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar. Die Kriminaltechniker untersuchen die Einschusslöcher und suchen nach Projektilen.



