Der 60-jährige Mann, der am Dienstag in Kelkheim seine Ehefrau mit einer Machete getötet haben soll, schweigt zu den Vorwürfen. Wie die Frankfurter Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, machte der Kroate bei den Vernehmungen von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren; es würden zahlreiche Zeugen vernommen. Weitere Details zum Stand der Mordermittlungen nennt die Staatsanwaltschaft nicht.
Pressekonferenz für Freitag angekündigt
Die Stadt Kelkheim kündigte eine Pressekonferenz für Freitagvormittag an. Dort wolle man „nach der schrecklichen Gewalttat, die unsere Stadt tief erschüttert hat“ über den aktuellen Kenntnisstand informieren, hieß es. Bürgermeister Albrecht Kündiger und Erster Stadtrat Dirk Hofmann sollen demnach die Erkenntnisse vorstellen.
Details der Tat: Mindestens 30 Stich- und Schnittverletzungen
Der 60 Jahre alte Kroate soll am Dienstagabend seiner 58-jährigen Ehefrau mit einer Machete „mindestens 30 abgrenzbare Stich- und Schnittverletzungen im Bereich des Kopfes, Halses, Nackens und Oberkörpers zugefügt haben“, hatte die Staatsanwaltschaft am Tag nach der Tat mitgeteilt. Zahlreiche Passanten wurden Zeugen des Angriffs. Die Ehefrau starb noch am Tatort. Der Mann habe „aus übersteigertem Besitzdenken und Eifersucht“ gehandelt, so die Staatsanwaltschaft.



