Köln-Mülheim: Vier Verletzte nach Schüssen auf offener Straße
Köln-Mülheim: Vier Verletzte nach Schüssen

Bei einer Auseinandersetzung auf offener Straße im Kölner Stadtteil Mülheim sind am späten Montagabend vier Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, erlitten einige der Betroffenen Schussverletzungen, andere Stichverletzungen. Der Vorfall ereignete sich gegen 23 Uhr, nachdem zwischen mehreren Personen ein Streit eskaliert war. Zeugen alarmierten die Einsatzkräfte, nachdem Schüsse gefallen waren.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Die Polizei sperrte den Tatort in der Nacht weiträumig ab. Zahlreiche Beamte waren im Einsatz, befragten Zeugen und sicherten Spuren. Ein Polizeisprecher bestätigte gegenüber dem SPIEGEL, dass einige der Verletzten Schuss-, andere Stichverletzungen davongetragen hätten. Wie viele der vier Personen tatsächlich von Schüssen getroffen wurden, ist bislang unklar. Auch die Anzahl der abgegebenen Schüsse und der genaue Hergang sind Gegenstand der Ermittlungen.

Verletzte in Krankenhäuser gebracht

Alle vier Verletzten wurden umgehend in umliegende Krankenhäuser gebracht. Über die Schwere ihrer Verletzungen machte die Polizei zunächst keine näheren Angaben. Es sei jedoch von zum Teil schweren Verletzungen die Rede, hieß es in ersten Meldungen. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig offen. Ob es Festnahmen gab, wollte die Polizei auf Nachfrage nicht beantworten.

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Mülheim: Brennpunkt mit Waffenverbotszone

Der Stadtteil Mülheim gilt als einer der Kriminalitätsschwerpunkte Kölns. Erst im März dieses Jahres wurde ein Restaurantbesucher dort mit einer Waffe bedroht und ausgeraubt. Bereits im Jahr 2024 wurde auf einem Platz in Mülheim die erste permanente Waffenverbotszone in Nordrhein-Westfalen eingerichtet, um die Sicherheit in dem Viertel zu erhöhen. Der jüngste Vorfall dürfte die Diskussion um Sicherheitsmaßnahmen in dem Stadtteil erneut anfachen.

Die Polizei Köln hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht weiterhin nach Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder den Ablauf der Tat geben können. Die Ermittler prüfen derzeit, ob die Auseinandersetzung im Zusammenhang mit Bandenkriminalität oder persönlichen Konflikten steht. Eine offizielle Stellungnahme zu den Hintergründen steht noch aus.

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