Neue DNA-Analyse: Jagd auf RAF-Mörder von Schleyer und Rohwedder
Neue DNA-Jagd auf RAF-Mörder von Schleyer und Rohwedder

Seit Jahrzehnten sind die RAF-Morde an Hanns Martin Schleyer und Detlev Karsten Rohwedder unaufgeklärt, die Todesschützen unbekannt. Jetzt starten die Sicherheitsbehörden eine neue Ermittlungswelle im Labor – mit Hightech-Methoden, die es damals noch nicht gab.

Neue DNA-Technologie soll Täter überführen

Die Ermittler setzen auf modernste DNA-Analyseverfahren, die selbst kleinste Spuren auswerten können. Diese Methoden waren zum Zeitpunkt der Morde nicht verfügbar. Die Hoffnung ruht auf DNA-Rückständen an Tatwerkzeugen oder Kleidungsstücken, die damals sichergestellt wurden.

Ein Sprecher des Bundeskriminalamts erklärte: „Wir sind zuversichtlich, dass die neuen Analysen zur Identifizierung der Täter führen. Die Technologie hat sich enorm weiterentwickelt.“

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Mordfälle Schleyer und Rohwedder

Hanns Martin Schleyer, Arbeitgeberpräsident, wurde 1977 von der RAF entführt und ermordet. Detlev Karsten Rohwedder, Treuhandchef, fiel 1991 einem RAF-Attentat zum Opfer. Beide Morde sind bis heute nicht vollständig aufgeklärt.

Die neuen Untersuchungen konzentrieren sich auf DNA-Spuren, die damals nicht ausreichend analysiert werden konnten. Die Behörden hoffen, dass die Täter trotz der langen Zeit noch identifiziert werden können.

Auswirkungen auf die Aufarbeitung

Die neuen Ermittlungen könnten nicht nur zur Aufklärung der Morde beitragen, sondern auch das Vertrauen in die Strafverfolgung stärken. Angehörige der Opfer haben wiederholt eine intensivere Aufarbeitung gefordert.

Ein Rechtsanwalt der Familie Schleyer betonte: „Es ist nie zu spät, Gerechtigkeit zu suchen. Wir begrüßen diese neuen Anstrengungen.“

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