Bundespolizisten haben in Nettetal im Kreis Viersen ein unversichertes Auto mit der Aufschrift „Polisei“ gestoppt. Der grün-weiße Wagen fiel den Beamten am Dienstagabend auf, weil er eine ungewöhnliche Beschriftung trug. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Fahrzeug nicht zugelassen und nicht versichert war, wie die Bundespolizei mitteilte.
Kontrolle deckt fehlende Zulassung auf
Die Beamten hatten den Wagen angehalten, um ihn zu überprüfen. Nach der Überprüfung der Kennzeichen stand fest: Das Auto war nicht zugelassen und nicht versichert. Gefahren wurde das Fahrzeug von einer 27-jährigen Frau. Ihr 21-jähriger Bruder, der Halter des Wagens, folgte in einem separaten Fahrzeug.
Auf Nachfrage der Polizisten gaben sich die Geschwister unbedarft. Sie hätten im Internet gelesen, dass es legal sei, ein unversichertes Fahrzeug von der Werkstatt nach Hause zu fahren. Diese Annahme erwies sich als falsch.
Strafverfahren eingeleitet
Die Beamten belehrten die Geschwister eines Besseren und leiteten ein Strafverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein. Die Weiterfahrt wurde unterbunden.
Der Vorfall ereignete sich in Nettetal, einer Stadt im Kreis Viersen nahe der niederländischen Grenze. Die Bundespolizeiinspektion Kleve war an der Kontrolle beteiligt.



