Magdeburg – Der Wasserstand der Elbe ist am Dienstagmorgen am Pegel Magdeburg-Strombrücke auf den bisherigen Rekordtiefstwert von 45 Zentimetern gesunken. Das teilte das Informationsportal ELWIS der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes mit. Der Wert markiert den niedrigsten bekannten Wasserstand an diesem Pegel in der Magdeburger Innenstadt, zuvor war der Tiefststand im Sommer 2019 erreicht worden.
Wasserstand bleibt bis Donnerstag stabil
Nach Angaben von ELWIS wird sich an den 45 Zentimetern bis Donnerstag voraussichtlich nichts ändern. Schätzungen zufolge könnte der Wasserstand am Freitag auf bis zu 40 Zentimeter sinken. Das Elbe-Ufer in Magdeburg zeigt derzeit viel steiniges Flussbett und kaum Wasser – ein Bild, das an die Dürrejahre erinnert.
Der Rekordtiefstand hat auch Auswirkungen auf die Schifffahrt: Die Fahrrinne wird schmaler, und Schiffe müssen ihre Ladung reduzieren. Die zuständigen Behörden beobachten die Lage genau.
Hintergrund: Niedrigwasser in Sachsen-Anhalt
Die Elbe führt in diesem Sommer außergewöhnlich wenig Wasser. Ursachen sind anhaltende Trockenheit und fehlende Niederschläge im Einzugsgebiet. Bereits in den vergangenen Wochen war der Wasserstand kontinuierlich gesunken.
Laut Deutschem Wetterdienst bleibt es in der Region zunächst trocken, sodass eine schnelle Erholung unwahrscheinlich ist. Die Pegelstände werden täglich aktualisiert und sind über ELWIS abrufbar.



