Ein verheerender Waldbrand in Westspanien ist außer Kontrolle geraten und hat zur Evakuierung mehrerer Ortschaften nahe der portugiesischen Grenze geführt. Nach offiziellen Angaben sind in Spanien in diesem Jahr bereits mehr als 175.000 Hektar Wald den Flammen zum Opfer gefallen.
Lage an der Grenze zu Portugal
Die Feuerwehr kämpft seit Tagen gegen die Flammen, doch starke Winde und Trockenheit erschweren die Löscharbeiten. Die betroffenen Dörfer in der Region Extremadura wurden vorsorglich geräumt. „Es herrscht ein Gefühl der Hilflosigkeit“, sagte ein Sprecher der örtlichen Behörden. Die Bewohner wurden in Notunterkünften untergebracht.
Rekordbrände in Spanien
Bereits zuvor hatte die spanische Regierung vor einer der schlimmsten Waldbrandsaisonen gewarnt. Die verbrannte Fläche von über 175.000 Hektar übersteigt den Durchschnitt der letzten Jahre deutlich. Klimawandel und anhaltende Dürreperioden gelten als Hauptursachen für die zunehmende Brandgefahr auf der Iberischen Halbinsel.
Internationale Hilfe
Portugal hat Unterstützung bei der Brandbekämpfung angeboten. Spanische Löschflugzeuge und Einsatzkräfte sind im Dauereinsatz. Die Behörden bitten die Bevölkerung, die Anweisungen der Rettungskräfte zu befolgen und Sperrzonen nicht zu betreten.



