BayWa-Kreuzung B16: Vollsperrung und Umleitung ab August
B16-Sperrung: BayWa-Kreuzung ab August dicht

Ab August wird die viel befahrene BayWa-Kreuzung an der Bundesstraße 16 bei Mindelheim voll gesperrt. Das hat das Staatliche Bauamt Kempten angekündigt. Die Vollsperrung betrifft sowohl die B16 als auch die untergeordneten Straßen. Autofahrer müssen mit erheblichen Behinderungen und Staus rechnen.

Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober

Die Bauarbeiten beginnen am 7. August und sollen bis zum 6. Oktober dauern. In dieser Zeit wird die Kreuzung komplett gesperrt sein. Grund für die Maßnahme ist die Erneuerung der Fahrbahndecke sowie die Sanierung der Entwässerungsanlagen. Zudem werden die Ampelanlagen auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Die Vollsperrung ist notwendig, um die Arbeiten sicher und zügig durchführen zu können. Laut Bauamt können die Arbeiten nur unter Vollsperrung erfolgen, da die Fahrbahnbreite für eine halbseitige Sperrung nicht ausreicht. Die Umleitung wird großräumig ausgeschildert.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Umleitung über Mindelheim und Bad Wörishofen

Die offizielle Umleitung führt über die Staatsstraßen 2015 und 2012. Aus Richtung Memmingen wird der Verkehr ab der Anschlussstelle Mindelheim über die St2015 nach Bad Wörishofen und dann weiter über die St2012 zurück auf die B16 geführt. Aus Richtung Landsberg erfolgt die Umleitung in umgekehrter Richtung.

Die Umleitungsstrecke ist etwa zehn Kilometer lang und führt durch mehrere Ortschaften. Das Bauamt bittet Autofahrer um Geduld und Verständnis. Es wird empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Auch der Schwerlastverkehr ist betroffen, da die Umleitung für Lkw bis 7,5 Tonnen ausgelegt ist. Für größere Fahrzeuge wird eine gesonderte Route ausgewiesen.

Anwohner und Geschäftsleute besorgt

Anwohner und Geschäftsleute in der Umgebung zeigen sich besorgt über die langen Bauarbeiten. Sie befürchten Umsatzeinbußen und eine erhöhte Lärmbelästigung durch den Umleitungsverkehr. Einige fordern eine finanzielle Entschädigung. Das Bauamt verweist jedoch darauf, dass die Maßnahme notwendig sei und die Beeinträchtigungen unvermeidbar seien.

„Wir verstehen die Sorgen der Anwohner, aber die Sicherheit hat oberste Priorität“, sagt ein Sprecher des Bauamts. „Die Kreuzung ist in einem schlechten Zustand, und wir müssen handeln, bevor es zu Unfällen kommt.“ Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro und werden vom Freistaat Bayern getragen.

Verkehrsprognose und alternative Routen

Das Bauamt rechnet mit täglich rund 20.000 Fahrzeugen, die die Kreuzung passieren. Während der Sperrung wird erwartet, dass sich der Verkehr auf die Umleitungsstrecken verteilt, was zu längeren Fahrzeiten führen kann. Insbesondere zu Stoßzeiten ist mit Staus zu rechnen. Das Bauamt empfiehlt, die Verkehrsmeldungen im Radio zu verfolgen und gegebenenfalls auf die Autobahn A96 auszuweichen.

Die A96 ist eine sinnvolle Alternative für den Fernverkehr. Für den Nahverkehr gibt es keine schnelle Alternative, da die Umleitung durch die Ortsdurchfahrten führt. Auch Radfahrer und Fußgänger sind betroffen, da die Kreuzung auch für sie gesperrt ist. Sie müssen auf die umliegenden Wege ausweichen.

Langfristige Verbesserungen geplant

Nach Abschluss der Bauarbeiten soll die Kreuzung moderner und sicherer sein. Die neuen Ampeln werden mit moderner Technik ausgestattet, die sich dem Verkehrsfluss anpasst. Zudem werden die Fahrbahnmarkierungen erneuert und die Beleuchtung verbessert. Das Bauamt hofft, dass die Maßnahme zu einer Reduzierung der Unfallzahlen beiträgt.

Die Vollsperrung ist Teil eines größeren Programms zur Sanierung der B16. In den kommenden Jahren sind weitere Abschnitte geplant. Das Bauamt informiert regelmäßig über den Fortschritt der Arbeiten auf seiner Website und in den lokalen Medien.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration