Baum in Oberleitung: ICE-Passagiere sitzen fünf Stunden fest
Baum in Oberleitung: ICE-Passagiere 5 Stunden fest

Ein umgestürzter Baum hat am Dienstagabend in Nordrhein-Westfalen für eine stundenlange Unterbrechung des Zugverkehrs gesorgt. Ein ICE, der auf der Strecke unterwegs war, musste bei Schwelm anhalten, nachdem der Baum in die Oberleitung gefallen war. Die Fahrgäste saßen daraufhin fast fünf Stunden im Zug fest, bevor die Strecke wieder freigegeben werden konnte.

Unfallhergang und Rettungsmaßnahmen

Der Vorfall ereignete sich gegen 18 Uhr, als der Baum aufgrund eines Unwetters in die Oberleitung stürzte. Der Zug, der mit rund 300 Passagieren besetzt war, kam sofort zum Stehen. Die Bundespolizei und die Feuerwehr wurden alarmiert, um die Fahrgäste zu versorgen und den Baum zu entfernen.

Nach Angaben der Deutschen Bahn war die Strecke zwischen Wuppertal und Hagen vollständig gesperrt. Die Einsatzkräfte arbeiteten unter Hochdruck daran, die Oberleitung zu reparieren und den Baum zu beseitigen. Die Fahrgäste wurden während der Wartezeit mit Wasser und Decken versorgt, eine Evakuierung war jedoch nicht notwendig.

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Auswirkungen auf den Zugverkehr

Die Sperrung führte zu erheblichen Verspätungen und Ausfällen im Regional- und Fernverkehr. Mehrere nachfolgende Züge mussten umgeleitet oder gestrichen werden. Reisende wurden gebeten, sich vor Antritt ihrer Fahrt über die aktuellen Verbindungen zu informieren.

Erst gegen 23 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden, nachdem die Reparaturarbeiten abgeschlossen waren. Der betroffene ICE konnte seine Fahrt anschließend fortsetzen, jedoch mit einer Verspätung von fast fünf Stunden.

Ursache und weitere Maßnahmen

Die Deutsche Bahn teilte mit, dass der Vorfall auf das schwere Unwetter zurückzuführen sei, das am Abend über Nordrhein-Westfalen gezogen war. In der Region hatten starke Windböen Bäume entwurzelt und für zahlreiche Schäden gesorgt.

Ein Sprecher der Bahn sagte: "Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für unsere Fahrgäste. Die Sicherheit hat oberste Priorität, und wir danken den Einsatzkräften für ihren schnellen Einsatz." Die Bahn prüft nun, ob zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Strecken besser vor solchen Unwettern zu schützen.

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