Blitzschlag legt Bahnschranken in Harburg lahm: Strecke gesperrt
Blitzschlag legt Bahnschranken lahm

Ein heftiger Blitzschlag hat am Montagnachmittag in Harburg (Landkreis Donau-Ries) die Bahnschranken eines beschrankten Bahnübergangs lahmgelegt. Die Folge: Die Bahnstrecke musste für den gesamten Zugverkehr gesperrt werden, wie die Polizei mitteilte. Reisende mussten sich auf erhebliche Beeinträchtigungen einstellen.

Technischer Defekt nach Blitzeinschlag

Gegen 15:40 Uhr schlug der Blitz in die Schrankenanlage ein und verursachte einen technischen Defekt. Die Schranken ließen sich nicht mehr ordnungsgemäß bedienen, weshalb die Sicherheitsvorkehrungen griffen. Um Gefahren für den Straßen- und Schienenverkehr auszuschließen, blieb die Bahnstrecke zwischen Donauwörth und Nördlingen komplett gesperrt.

Die Sperrung betraf sowohl den Personen- als auch den Güterverkehr. Die zuständige Notfallleitstelle der Bahn wurde umgehend informiert, und ein Techniker wurde zur Fehlerbehebung angefordert. Nach ersten Erkenntnissen war die Schrankenanlage durch den Blitzeinschlag so stark beschädigt, dass eine Reparatur vor Ort nicht sofort möglich war.

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Auswirkungen auf den Zugverkehr

Während der Sperrung mussten mehrere Züge der Linie Donauwörth–Nördlingen an den Bahnhöfen warten oder wurden durch Busse ersetzt. Die Deutsche Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr ein, um die Fahrgäste zu ihren Zielen zu bringen. Ein Sprecher der Bahn sagte: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Störung zu beheben. Wir bitten die Reisenden um Geduld.“

Der Bahnübergang in Harburg ist eine vielbefahrene Verbindung für den örtlichen Verkehr. Auch Autofahrer waren betroffen, da die Schranken in der Stellung „geschlossen“ verharrten und der Übergang für den Straßenverkehr gesperrt werden musste. Die Polizei leitete den Verkehr örtlich um.

Reparaturarbeiten und Entwarnung

Die Reparaturarbeiten dauerten bis in den späten Abend an. Nach Angaben der Polizei konnte die Strecke gegen 20:30 Uhr wieder freigegeben werden. Die Schrankenanlage war zuvor erfolgreich repariert und auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft worden. Für die betroffenen Zugreisenden bedeutete das eine erhebliche Verspätung von bis zu zwei Stunden.

Die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt. Die Bahn kündigte an, die Anlage in den kommenden Tagen eingehend zu überprüfen, um mögliche Folgeschäden auszuschließen. „Blitzeinschläge sind ein häufiges Phänomen bei Bahnanlagen, aber die Sicherheit hat oberste Priorität“, so der Bahnsprecher weiter.

Der Vorfall in Harburg reiht sich ein in eine Serie von wetterbedingten Störungen im Bahnverkehr. Erst vor wenigen Wochen hatte ein Blitzschlag in der Nähe von Augsburg zu einer ähnlichen Sperrung geführt. Die Bahn rät Reisenden, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren.

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