Am Mittwochabend gegen 18:30 Uhr kam es auf der Landesstraße 20 in Groß Glienicke zu einem schweren Fahrradunfall. Eine 67-jährige Radfahrerin stürzte aus bislang unbekannter Ursache und zog sich schwere Verletzungen an beiden Armen zu. Die Polizeidirektion West bestätigte den Vorfall und gab bekannt, dass die Frau umgehend von Ersthelfern versorgt wurde, bevor Rettungskräfte eintrafen.
Rettungseinsatz und Spurensicherung
Nach der Erstversorgung durch Passanten übernahmen die alarmierten Rettungsdienste die medizinische Betreuung der Seniorin. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sicherte derweil das Fahrrad der Verunfallten und unterstützte die Polizei bei der Verkehrsabsicherung. Die Beamten dokumentierten den Unfallhergang und leiteten Ermittlungen zur Klärung der Unglücksursache ein.
Unfallursache noch unklar – Polizei bittet um Hinweise
Wie es zu dem Sturz kam, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die Polizei schließt technische Mängel am Fahrrad oder eine plötzliche gesundheitliche Beeinträchtigung der Fahrerin nicht aus. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizeidirektion West zu melden. Die L20 war für die Dauer der Unfallaufnahme kurzzeitig gesperrt, was zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen führte.
Sicherheit von Radfahrern im Fokus
Der Unfall reiht sich in eine Serie von Fahrradunfällen in der Region ein. Laut Statistik der Polizei Brandenburg ereignen sich jährlich hunderte Radunfälle, bei denen häufig ältere Menschen besonders gefährdet sind. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, aufmerksam zu sein und insbesondere an dunklen Herbstabenden auf gute Beleuchtung und reflektierende Kleidung zu achten. Der Sturz in Groß Glienicke zeigt erneut, wie schnell schwere Verletzungen entstehen können. Die genaue Unfallursache wird nun ermittelt.



