Flugbetrieb in Leipzig nach Verdacht auf Drohne und Gegenstand gestoppt
Flugbetrieb in Leipzig nach Sicherheitsvorfall gestoppt

In der Nacht zum Mittwoch hat der Flughafen Leipzig/Halle seinen Betrieb vorübergehend komplett eingestellt. Auslöser waren ein unbekanntes Flugobjekt und ein verdächtiger Gegenstand, die nahezu zeitgleich entdeckt wurden. Die Polizeidirektion Leipzig sprach von einem „sicherheitsrelevanten Vorfall“. Mehrere Maschinen, darunter auch eine Passagiermaschine, mussten umgeleitet werden.

Ereignisablauf und erste Maßnahmen

Der Vorfall ereignete sich laut Polizeiangaben am Dienstagabend gegen 23.40 Uhr. Der verdächtige Gegenstand wurde an der Südpiste entdeckt. Daraufhin wurde der Flugbetrieb eingestellt, um die Lage zu klären. Die Bundespolizei übernahm die Begutachtung des Gegenstands. Dabei kam auch ein Sprengstoffroboter zum Einsatz. Ein Polizeisprecher erklärte auf Anfrage, dass noch unklar sei, um was für einen Gegenstand es sich genau handele.

Die Südpiste des Flughafens bleibt für die laufenden Ermittlungen weiterhin gesperrt. Der Nordbereich hingegen ist seit den frühen Morgenstunden wieder in Betrieb. Die Polizei betont, dass keine akute Gefahr bestanden habe. Ob die beiden Vorfälle – das unbekannte Flugobjekt und der verdächtige Gegenstand – in Zusammenhang stehen, werde derzeit ermittelt.

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Umleitungen und betroffene Flüge

Mehrere Flugzeuge wurden aufgrund der Sperrung umgeleitet. Unter ihnen befand sich ein verspäteter Passagierflug aus Palma de Mallorca. Diese Maschine wurde nach Angaben eines Polizeisprechers und des Flughafens in der Nacht nach Nürnberg umgeleitet. Weitere Details zu den anderen betroffenen Flügen wurden zunächst nicht genannt.

Der Vorfall sorgte für erhebliche Beeinträchtigungen im Nachtflugverkehr. Reisende mussten mit Verspätungen und geänderten Ankunftszeiten rechnen. Der Flughafen Leipzig/Halle ist einer der wichtigsten Frachtflughäfen in Deutschland und auch im Passagierverkehr von Bedeutung.

Hintergrund und vergleichbare Vorfälle

Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie ähnlicher Sicherheitslagen an deutschen Flughäfen. Erst vor Kurzem hatte die Bundespolizei den Hamburger Flughafen wegen einer „polizeilichen Lage“ geräumt. Auch dort war ein Sicherheitsbereich betroffen. Zudem bereiten Drohnen deutschen Flughäfen immer wieder Probleme. Die Kosten für solche Vorfälle gehen laut Berichten in die Millionen.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall in Leipzig dauern an. Die Polizei will klären, ob das unbekannte Flugobjekt und der verdächtige Gegenstand in einem Zusammenhang stehen. Auch die Frage, ob es sich um einen gezielten Angriff oder einen blöden Zufall handelte, ist Gegenstand der Untersuchungen.

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