Bei einem Verkehrsunfall in Möttingen (Landkreis Donau-Ries) ist am Donnerstagnachmittag ein Kraftradfahrer schwer verletzt worden. Der Mann prallte nach Angaben der Polizei auf ein Auto und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Unfallhergang laut Polizei
Nach ersten Erkenntnissen der Beamten war der Motorradfahrer gegen 16.15 Uhr auf der Staatsstraße 2213 von Möttingen in Richtung Baldingen unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Pkw.
Durch den Aufprall wurde der Kraftradfahrer über das Fahrzeug geschleudert und blieb schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen. Der Autofahrer erlitt einen Schock und wurde ebenfalls vom Rettungsdienst versorgt, blieb aber körperlich unversehrt.
Rettungskräfte im Einsatz
Der Rettungsdienst war mit mehreren Fahrzeugen und einem Notarzt vor Ort. Nach der Erstversorgung wurde der Schwerverletzte in ein Klinikum geflogen. Die Feuerwehr Möttingen sicherte die Unfallstelle ab und regelte den Verkehr. Die Staatsstraße war für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung komplett gesperrt.
Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 15.000 Euro geschätzt. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Zeugenaufruf der Polizei
Die Polizeiinspektion Nördlingen sucht nun Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum Unfallhergang geben können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 09081/295-0 entgegengenommen.
Der genaue Ablauf des Unfalls ist weiterhin unklar. Die Beamten bitten insbesondere um Angaben zur Fahrweise des Motorradfahrers vor der Kollision. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Die Staatsstraße war für etwa eine Stunde gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Nach der Unfallaufnahme konnte die Straße wieder freigegeben werden.



